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... und Geschick kann auch der Fahrer dazu beitragen, dass die Hinterradachse von einem Teile des Gewichtes, dieses Feindes der Pneumatikersparnis, befreit werde. Die Hinterradachse ist überhaupt das Aschenbrödel unter den Achsen; während ihre stolze Schwester vorne nur die Hälfte des Gewichtes der Passagiere auf den Vordersitzen und gar nichts von dem Gewichte der Passagiere auf den Rücksitzen trägt, muss die Hinterradachse von jenen die Hälfte und von diesen gar das Gesamtgewicht schleppen. Man darf ihr also ihre Aufgabe nicht noch dadurch erschweren, dass man sie mit allerlei schweren Gegenständen belastet, die sich sehr gut im Vorderteile des Wagens verstauen lassen. Unter dem Rücksitz des Phaethons oder der Limusine bringe man die leichteren Gegenstände, Reserveluftschläuche, Benzinkannen etc. unter; alle Reservebestandteile aus Stahl, die schweren Werkzeuge u. s. w. stecke man in den vorderen Koffer; das bedeutet für die Hinterradachse eine Erleichterung um die Hälfte dieses Gewichtes. Ist der vordere Koffer nicht geräumig genug, so stelle man die Koffer auf den Auftritt und bringe die Reservemäntel lieber rechts vom Lenker unter, als dass man sie hinten aufhängt. Kurz, man suche das Gewicht gegen die Wagenmitte zu zu konzentrieren; auch die Natur geht so vor: alle schnellen Tiere, Windhunde, Gazellen und andere haben hohe Läufe, damit beim Laufen das ganze ...
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