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... Meinung beibrachte. Er öffnete der amerikanischen Presse die Augen, um den srrossen Bedanf und Markt zu erfassen, der für einen unparteiischen, neidlosen, hasslosen und unpersönlichen Journalismus bestand, der weder reformieren, den Lesern eine bestimmte Meinung aufdrücken will, noch irgendeinen Kreuzzug zur Einführung von diesem oder jenem führt. Die Zeitungen dieser von Ochs geführten Richtung haben noch nie einen Präsidenten schaffen wollen oder sich um die Besetzung irgendeines politischen Amtes gekümmert. Er schuf Unparteilichkeit und Indifferenz der Politik gegenüber; trotzdem trifft seine landesübliche Bezeichnung als «konservativer» Editor nicht genau zu. Er ist vielmehr ein konservativer Effekthascher, der unter angemessenen Ueberschriften und zurückhaltenden Eröffnungsparagraphen allen Skandalen den ihnen gebührenden Platz einräumt, wobei er sich bemüht, die Betroffenen so menschlich als möglich, den Umständen angepasst, zu behandeln. Ein paar milde Worte dieser Presse genügen, um einen oft sensationellen Effekt zu erringen. Dies ist reiner, leidenschaftsloser, objektiver Journalismus. Solch magische Effekte vermag die Hearstpresse mit ein par Worten nicht zu erzielen, aber unter Benützung grosser Quantitäten Druckerschwärze macht sie ihren Einfluss trotzdem gehörig geltend. Darü- ber kann kein Zweifel bestehen, dass sie an ...
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