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... Motorstörungen nur vom Dampfdruckeiner Siedefraktion, beispielsweise der untersten von 0—10 Vol.-%, abhängen würde. Abgesehen davon, da<ss die Dampfspannung als Mischung verschiedener Kohlenwasserstoffe auch bei konstanterTemperatur abhängig ist vom Verhältnis des Dampfvolumens zum Flüssigkeitsvolumen, wobeierst bei einem grösseren Dampfvolumen (bis 15fach bei 38° C) eine gewisse Konstanz beginnt, spielthinsichtlich der Empfindlichkeit für Motorstörungen die technische Einrichtung der Brennstoffzufuhr eine ausschlaggebende Rolle. Es ist einer der kuriosesten technischen Widersprüche, dass früher, heute aber nicht mehr, bei den Automobilen die Benzinzufuhr vom Haupttankzum Vergaser richtigerweise mittelst Ueberdruck erfolgte, beispielsweise durch den reduziertenDruck der Auspuffgase über dem untenliegenden Haupttank (Saurer 1914—18) oder eine Luftpumpeerzeugt, welche an derselben Stelle am Motor befestigt war wie heute die Membran-Benzinpumpe,oder aber die Brennstoffzufuhr erfolgte mit natürlichem Gefälle von einem höher als der Vergasergelegenen Haupttank aus (noch heute bei einigen Wagen anzutreffen. Red.). Mit der Einführung der Vakuumapparate, diemit dem Unterdruck der Saugleitung des Motors den Brennstoff aus den tiefliegenden Tanks heraufsaugten, begannen bereits die ersten Störungen, die dann bei der Einführung 1933 der neuen Benzine zu einem ...
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