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... der von Daimler-Benz entwickelte Motortyp OM 636,1, der für den seit 1936 und auch heute noch hergestellten Personenwagentyp 170 bestimmt war, im Frühsommer 1949 erstmals im Personenwagen-Modell 170 D herauskam und auch als Einbaumotor für andere Zwecke dient. Ein Mercedes-Benz 170 D war Gegenstand eines Langstreckentestes der « AR »tund zeigte verschiedene Merkmale, die eine eingehende Besprechung verdienen. Da die sich besonders für den Personenwagenbau interessierenden Leser dieses Berichtes die Prinzipien des Dieselmotors weniger kennen, seien seine wesentlichen Unterschiede vom Benzinmotor (auch Ottomotor genannt) kurz resümiert. Im Gegensatz zum Benzinmotor saugt der Dieselmotor reine Luft an, die im Verbrennungsraum verdichtet wird. Am Ende des Kompressionshubes wird in den Verbrennungsraum jedes Zylinders ein kleines Quantum feinverteilten Dieselöls eingespritzt. Da das Verdichtungsverhältnis beim Dieselmotor wesentlich — etwa zweibis dreimal — höher ist als dasjenige des Benzinmotors, erreicht die komprimierte Luft die Selbstzündungstemperatur von Dieselöl, das beim Einspritzen nach einem kurzen Zündverzug zu verbrennen und damit zu expandieren beginnt. Der Dieselmotor braucht somit keine Zündanlage und auch keinen Vergaser, wohl aber eine Anlage zur Dosierung und Einspritzung des Diesel- öls. Der Arbeitsvorgang beim Dieselmotor zeigt viel ...
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