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... des Verkehrs glänzend bewährt habe, denn ganz Rom schlief seinen Neujahrsrausch aus. Doch am nächsten Tage setzte das Dilemma ein. Ueberall, am Corso und auf den Plätzen, sah man grosse Menschenknäuel, die Polizei und Karabinieri vergeblich zum Weitergehen nö- tigten. Ueberall Geschrei und Aufregung. Ist der Duce schwer erkrankt? Ist man einem neuen Attentat auf die Spur gekommen? Aber schon kommt die Erklärung angefahren: Autobusse, an denen die Menschen wie Bienenschwärme kleben. So ging es nun jeden Tag und es wurde zunächst noch schlimmer, da zur Hochzeit des Thronfolgers nicht weniger als 450,000 Sensationslüsterne aus den Provinzen mit Tausenden von Privatautos nach der Hauptstadt geeilt waren. Eine Woche nach der Uebernahme des neuen Verkehrssystems bot Rom ein wahrhaft chaotisches Bild. Am Corso stauten sich die Autobusse und Privatautos wie in London am Piccadilly und an der Bank. Nur gab es keine Verkehrspolizisten, die regelnd eingreifen konnten. Polizei und Stadtverwaltung waren einfach hilflos. Ein Autobusfahrer er- Jitt einen Nervenchock und hätte sich an der Lenkstange erschossen, wenn man ihm im letzten Augenblick nicht in den Arm gefallen wäre. Sehr viele Fahrgäste konnten infolge des allgemeinen Ansturms den Fahrpreis nicht entrichten. Jetzt, nachdem der Rückstrom in die Provinzen einsetzte und neue Autobusse eingestellt wurden, ist ...
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