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... Platte und in der anderen die Sauciere. Charlie, ganz versunken, abwesend, traumhaft wie unter einem Zwang, nimmt dem verdutzten Burschen die Platte aus der Hand. «Charlie, benimm dich!» flüstert Edith noch rasch, erbleichend. Da aber hat sich Charlie schon erhoben und balanciert die Bratenschüssel durch den rasenden Gang des Speisewagens, er läuft wie auf Rollschuhen, rechtes Bein hoch, linkes Bein hoch, genau wie damals, verklärt und lächelnd, im Genuss seiner geschickten Ungeschicklichkeit. Der junge Kellner, dessen Nerven solchen unerhörten Zwischenfällen nicht gewachsen sind, lässt offenen Mundes und starren Auges die Tunkenschüssel in der schlappen, bewusstlosen Hand sich derart neigen, dass der braune Inhalt sich über Ediths helles Kostüm ergiesst. Ein kreischender Aufschrei, eine Flut Der Garten riecht von faulem Obste sauer. Es ist die Zeit, wo man das Auge hebt, Hinausblickt und es senkt zu kurzer Trauer. Ein Wind bringt Glück und Abend und verschwebt. Er läutet hier und dort der Bäume Glocken. Da sinkt ihm nach das rauschende Gebimmel. * Weit draussen lehnt verdämmernd in den Flocken Des Bergwalds Bronzeschild am blauen Himmel. Ich trinke heute von dem ersten Moste Den veilchenfarb'nen Abendbergen zu. Das Wildbret dreh' ich langsam überm Roste. Das Brot ist frisch. Geschnitten hast es du. Wir blicken durch das Fenster nach dem Himmel, Der grossen ...
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