Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... *1 w VORSTELLUNG Baur-Sportcoupé mit 325i-Technik kauft, und - was noch wichtiger war - BMW lieferte die benötigten Rohbau-Teile anstelle fertiger Autos, die kostengünsti gen Umbau erlaubten. Weil die Stuttgarter nicht hoffen durf ten, daß auch nach Start des BMW-eigenen Cabrios immer noch täglich fünf bis sechs (vorher acht) Topcabrios geordert würden, mußten sich die schwäbischen Mittelständ ler etwas einfallen lassen, um 300 Stamm- Arbeitsplätze zu sichern. Die Idee: Im Dreier-Angebot fehlte ein quickes Sportcoupé. Im März 1985 gingen die Baurs das Un ternehmen an. Auf dem Genfer Automo bilsalon tasteten sie den Leonberger Auto designer Eberhard Schulz ab. Ein Viertel jahr später wurde man im Stuttgarter Wein- Vorort Uhlbach in der „Krone“ handels eins - und nur ein Jahr später stand das lakkierte Gipsmodell im Maßstab 1:1. Wieder ein halbes Jahr danach stand der fertige Ur typ im Daimler-Benz-Windkanal und ließ die Mercedes-Profis an ihren Instrumenten zweifeln. Mit zwei Außenspiegeln und wuchtigen 225/45 VR 16-Walzen ergab sich ein cw-Wert von 0,299. Eindrucksvoll ge nug. Doch zusammen mit einer Stirnfläche von nur 1,79 m; ergab sich der für die Wind schlüpfigkeit einer Karosserie entscheiden de cw x A-Wert von 0,5354 - und der ist Weltrekord. Zum Vergleich: Ein Ferrari Testarossa steht mit 0,61 zu Buch, ein mei sterlicher Opel ...
Kommentare