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... DR. HELLBRÜGGE: Sie wissen ja, was Kinder bei langen Fahrten machen. Sie spielen oder streiten auf dem Rücksitz, anstatt sich die Landschaft anzusehen. Besser also ein fester Stützpunkt, und von da aus Stichfahrten in die nähere Umgebung. MOTORWELT: Anstatt ganz Frankreich abzuklappern also besser in Orleans Quartier nehmen und von dort aus die Loire-Schlösser besuchen? DR. HELLBRÜGGE: Na ja, man sollte nicht versuchen, mit Kindern Bildungsreisen zu veranstalten. Naturschönheiten, Barockkirchen, Gemäldegalerien, die Idylle, die uns Erwachsene begeistert — all das ist für Kinder bis etwa 14 Jahren nur von bedingtem Interesse. MOTORWELT: Welche Art von Urlaub macht ihnen denn am meisten Spaß? DR. HELLBRÜGGE: Die, wo sie selbst etwas tun können. Das Interessanteste auf dem Markusplatz in Venedig sind für ein Kind die Tauben, die es füttern kann, und nicht die Markuskirche. Es will nämlich immer selbst etwas machen. Hinzu kommt, daß zu Hause, durch großstädtische Wohnverhältnisse und Fernsehgewohnheiten, viele Kinder körperlich nicht ausgelastet sind. Insofern ist jeder Urlaub günstig, der Anreiz zur Bewegung bietet. MOTORWELT: Zum Beispiel? DR. HELLBRÜGGE: Urlaub am Wasser — gleich, ob Meer, Fluß, Binnensee oder Schwimmbad. Beim Schwimmen werden alle Muskeln beansprucht, was Haltungsschäden entgegenwirkt. Wasser ist ein Element, das ...
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