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... Profil Renault-Präsident Louis Schweitzer ?: Ziehen Sie Konsequenzen aus der Formel 1-Tragödie in Imola? Schweitzer: Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit dem For mel 1-Engagement. Das ist auch der Grund dafür, daß wir alle vom Tode Ayrton Sennas tief geschockt sind. Aus dem glei chen Grund würde das Personal es aber nicht verstehen, wenn wir jetzt aussteigen würden. ?: Ist die Formel 1 jetzt ein Imageproblem für Sie? Schweitzer: Heute kann man noch keine Bilanz ziehen, wie sich die Situation in derFormel 1 auf unser Image auswirkt. Wir fahren weiter, werden aber un seren Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit auf den Renn strecken leisten. Jedes unnötige Risiko muß abgeschafft werden. ?: Wird Alain Prost jetzt wieder für Sie in der Formel 1 fahren? Schweitzer: Alain Prost hat die Formel 1 verlassen. Es steht au ßer Frage, daß er seine Ent scheidung nicht revidieren wird. Prost wird aber mit uns in den nächsten drei Jahren Zu sammenarbeiten. ?: Andere Hersteller trauen sich nicht, Mitarbeiter zu entlassen und gleichzeitig Millionen in der Formel 1 auszugeben. Ist das kein Problem für Renault? Schweitzer: Nein, wenn Sie Formel 1-Rennen gewinnen, „Unnötiges Risiko muß abgeschafft werden“ Louis Schweitzer, Chef des französischen Staatskonzerns Re nault, über die Unfälle in der Formel 1, über die geplatzten Volvo- Pläne und überdas Ende der Krise in der Automobilindustrie. ...
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