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... MG-H ISTORI E: DIE LUST AN DER EINFACHEN LÖSUNG Bestseller: MGB, hier als GB 3,91 Meter lang, 1060 Kilo gramm schwer, cw 0,36: neuer MGF mit Mittelmotor Die Idee war ebenso simpel wie wirkungsvoll. 1925 trennte Cecil Kimber, seinerzeit Morris-Händler in Oxford, die ungeschlachte Ka rosserie vom Chassis eines ge wöhnlichen Morris, ersetzte sie durch einen schlanken, auf das Nötigste reduzierten Sportaufbau und taufte das rasante Gebilde M.G., die Initialen für Morris Ga rages. „Old No.1“, so wurde der Erstlingsentwurf später getauft, sollte den Trend für eine britische Sportwagen-Gattung setzen, die flottes Auftreten zu günstigen Prei sen ermöglichte und die der Mar ke MG zu einer steilen Karriere verhalf. Zahlreiche Varianten, stets auf der Basis gängiger Morris-Modelle, und Erfolge im Motorsport sorgten dafür, daß der Name MG in Großbritannien alsbald zum Sy nonym für den sportlichen Zwei sitzer an sich wurde. Die namhafte Marke erregte unterdessen auch das Interesse Lord Nuffields, Chef des Massen herstellers Morris, der 1935 eine wirtschaftliche Talsohle bei MG nutzte, um sich das kleine Unter nehmen einzuverleiben. Was Puri- Alter Stil: MG TF, 1953 bis 1955 sten zunächst bedauerten, erwies sich für MG als außerordentlich segensreich. Mit der Formel „back to basics" eroberten die schlicht gestrickten Sportwagen nach dem Krieg ...
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