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... 100 Milliarden Mark nötig sein. Für die Landstraßen wird mit etwa 50 Milliarden gerechnet, den höchsten Betrag nimmt das kommunale Straßennetz in Anspruch: 150 Milliarden Mark. Kommunale Straßen müssen hauptsächlich für die Stoß beanspruchungen des morgendlichen und abendlichen Berufsverkehrs, Fernstraßen für diejenigen des Urlaubs verkehrs ausgebaut werden. In beiden Fällen geht es also um jene Autofahrer, die kurzzeitig und „zyklisch“ die Straßen beanspruchen. Erfassen könnte man sie nur über die feste Kraftfahr zeugsteuer, denn über die Mineralölsteuer können sie wegen ihrer relativ geringen Jahreskilometerleistung 'keinen hohen Mehrbetrag abwerfen. Eine drastische Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer aber wäre sehr unsozial - sie würde gerade die unteren Einkommenschichten besonders hart treffen, die die „Vorteile der Massen motorisierung“ ohnehin mit einem hohen Anteil ihres Einkommens bezahlen. Es müßte also erst einmal nachgewiesen werden, ob nicht der natürliche Zuwachs durch den steigenden Fahrzeug bestand die kommenden Straßenkosten deckt. Und wenn er sie nicht deckt, müßte geklärt werden, ob das Gesamt aufkommen an Mineralölund Kraftfahrzeugsteuer nicht trotzdem ausreichen würde, wenn man weniger als bisher davon für andere Zwecke verwenden würde. Denn die Steuern des Straßenverkehrs sind ja längst nicht mehr zweckgebunden, sie ...
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