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Oldtimer Galerie Toffen Dolder 2015 Akqui:

Machen Sie Träume wahr ...

Bruno von Rotz - 06.05.2015

Der Traum vom Opel Manta oder mit dem Opel Manta

Eindeutiig aus einer anderen Zeit stammt die hier gezeigte Werbeillustration, aber noch viel mehr der Text, den die Opel -Marketing-Leute dazu dichteten:

«Machen Sie IhrenTraum wahr. Der neue Manta ist

Träumen Sie, was Ihnen Freud' macht. Tatsache ist aber, daß niemand auf der Welt so blendend aussieht, als daß er nicht noch etwas Unterstützung durch den rassigen Look des neuen Opel Manta vertragen könnte. Sieht er doch im 2. Gang auf der Rue Grimaldi schon schneller aus, als manch anderer im 5. Gang ist. Mit anderen Worten: Er paßt zu Ihnen. Nicht nur mit seinem gepflegten Aussehen, auch mit dem Temperament der 105 PS seines Einspritzmotors. Und mit seinem Sinn für Wirtschaftlichkeit: Wäre es Ihnen möglich, die 100 km zwischen St. Tropez und Monte Carlo nach der Elle der Deutschen Industrienorm zu fahren, würde er nur 8.7 Liter Super verbrauchen. Läßt Ihnen also noch Taschengeld genug, um sich im Salle privee des Casinos mit 20 Franc-Jetons einzudecken. „Faites votre jeu." Und teilen Sie Ihre Freude, denn das doppelt sie: Der neue Opel Manta hat mehr Platz für die langen, schönen Beine Ihrer Beifahrerin, als Sie in einem Sportwagen vermuten. (Und 4 Beifahrerinnen erlaubt der TÜV dem Manta-Fahrer!) Zögernden Damen begegnen Sie weltmännisch: „Seien Sie unbesorgt um Ihre Sicherheit, Mademoiselle, der neue Manta hat einen vollintegrierten, massiven Überrollbügel!" Man wird Ihnen vertrauen. Wie man Ihrem Wagen vertraut. Trägt er doch ein besonderes Qualitätszeichen: Einen Kreis um einen Blitz. Trägt es mit Stolz.»

Wirklich bezaubernd und so wunderbar nostalgisch, da bleibt nichts mehr zu sagen. Ausser, dass hier natürlich der Vollständigkeit halber die ganze Werbung von damals noch gezeigt wird und dass sie kann natürlich auch grossformatig, zusammen mit vielen anderen, im Bildarchiv auf Zwischengas zum Thema Werbung gefunden werden kann.

Werbung für den Opel Manta GT/E im Jahr1975

Tags: Werbung, Marketing, Vertrieb

 

Warum manche, aber nicht alle Autos weiblich sind ...

Bruno von Rotz - 05.05.2015

Alfa Romeo Giulia 1964 (© Alfa Romeo / Fiat Group)

Die Italiener und die Franzosen haben es wohl einfacher, denn in ihrer Sprache ist das Automobil grundsätzlich weiblich, darum heisst es südlich des Gotthards “la Ferrari 308” oder “la Renault Floride” westlich des Juragebirges.

In der deutschen Sprache aber wird dies ungleich komplizierter, denn eigentlich ist das Automobil ja sächlich. Der Kraftwagen oder der PKW aber haben ein männliches Geschlecht und schliesslich heisst es der Mercedes-Benz und natürlich der Porsche 911.

Citroën DS 21 Pallas 1971

Allerdings sagen wir auch die Alfa Romeo Giulia, denn die Julia ist ja eine Frau. Oder wir sprechen von der Citroën DS oder von der Chevrolet Corvette. Und von der Renault Alpine, was wohl daher rührt, dass dies halt ein französisches Auto ist und la Berlinette eben bis zu uns durchklingt. Doch wie ist es dann mit der Alfa Romeo Giulietta? Wird diese mit ihrem deutschen Spitznamen “Julchen” benannt, wird sie plötzlich wieder sächlich, wie das bei Verkleinerungsvarianten in deutscher Sprache halt so ist.

Alpine-Renault A 110 1600 S 1972

Ähnlich verhält es sich beim Renault 4 CV, als Renault Heck eigentlich männlich. Nur als Crèmeschnittchen wird er halt wieder sächlich.

Während man sich bei den einen Marken-/Typen-Kombinationen sicher ist, welchee Artikel voranzustellen ist, geben andere schon eher Rätsel auf. Wie verhält es sich zum Beispiel beim Alfa Romeo Giulia Sprint Veloce? Oder beim Fiat Multipla? Bei der Fulvia? Beim Barilla?

Tags: Sprache, Kuriositäten

 

Wer sich anmeldet, sollte auch teilnehmen ...

Bruno von Rotz - 04.05.2015

Oldtimer im Regenwetter

Das Wetter spielte dieses Wochenende manchem Veranstalter wahrlich nicht in die Hände. Je nach Gegend regnete es Bindfäden und trocknete kaum je ab. Da entschied dann der eine oder andere angemeldete Teilnehmer einer Oldtimer-Veranstaltung, seinen geliebten Klassiker lieber zuhause in der heimischen Garage zu belassen, anstatt ihn dem feuchten Wetter auszusetzen.

Was im Einzelfall durchaus verständlich ist, da man das alte Eisen ja nur ungern der Nässe und damit der Gefahr von Rost aussetzt, ist im Ganzen für einen Veranstalter eine sehr unglückliche Sache. Denn mit seiner Ankündigung hat dieser ja nicht nur ein Versprechen gegenüber dem einzelnen Teilnehmer abgegeben, sondern auch gegenüber seinen Partnern (z.B. im Bereich Gastronomie) und gegenüber den Besuchern, die hoffentlich ja trotz schlechten Wetters anreisten.

Nicht zuletzt sind auch die anderen Teilnehmer bestraft, denn sie haben sich auf den Erfahrungsaustausch mit  “Konkurrenten” und Kollegen gefreut, der nun teilweise vielleicht ausbleibt.

Die wahren Helden des Oldtimer-Zeitalters sind diejenigen, die trotz miesen Wetters lange Anreisewege in Kauf nehmen und ihren Schatz auch bei ungünstigen Verhältnissen dem interessierten Publikum zeigen ...

Tags: Veranstaltung, Wetter, Teilnehmer

 

Nur 27 cm - die Schwelle zum Erfolg

Bruno von Rotz - 03.05.2015

Die Schwelle zum Erfolg - Porsche-Werbung aus dem Jahr 1975

Heutzutage würden die Marketing-Verantwortlichen des Sportwagenbauers in Zuffenhausen wohl weder das Bild noch den - nicht ganz eindeutigen - Slogan für eine Werbekampagne einsetzen und auch der Werbetext würde so kaum mehr durchgehen:

“Für manchen ist sie klein - für andere groß. Für Kenner immer das Endziel: der eigene Porsche - perfekte Technik mit perfekter Garantie. Fahren in seiner schönsten Form. Daß Porschefahren Spaß macht, wissen Sie.
Aber wissen Sie auch, warum für Porsche die Technik die Schwelle zum Erfolg war?
Weil Porsche seine Fahrzeuge sicherer, handlicher, wirtschaftlicher, umweltfreundlicher und langlebiger baut. Diese Antwort kann Sie natürlich nicht befriedigen. Deshalb informieren Sie sich bei uns. Denn je besser Sie Ihren Porsche kennen, je mehr Spaß wird er Ihnen machen.”

Man kann sich jedenfalls heute, also 40 Jahre später, ziemlich sicher sein, dass Porsche seinen Erfolg, der allerdings erst viele Jahre später wirklich einsetzte, nicht dieser Kampagne zu verdanken hatte ...

Nachfolgend der Vollständigkeit halber die ganze Werbung von damals, sie kann natürlich auch grossformatig, zusammen mit vielen anderen, im Bildarchiv auf Zwischnegas zum Thema Werbung gefunden werden.

Werbung von Porsche aus dem Jahr 1975

Tags: Werbung, Marketing, Sportwagen, Bilder (fast) ohne Worte

 

Die Relativität der Fahrfreude

Bruno von Rotz - 02.05.2015

Fahren im Citroën aus Sicht Fahrer

Fahrspass und Fahrfreude sind Audrücke, die in Artikeln über Autos, seien es Testberichte oder nostalgische Abhandlungen, häufig vorkommen. BMW verwendete eine Abwandlung davon sogar in der Werbung “Freude am Fahren”.

Interessant ist, dass man hier eigentlich über subjektive Eindrücke spricht, denn jeder nimmt Fahrfreude auf andere Weise wahr. Während für den einen das Fahrgefühl in einem hart gefederten und lauten Sportwagen als Optimum gilt, zieht ein anderer das sanfte Gleiten in der mit Fingerspitzen geführten Limousine vor.

Fahren im Ferrari 365 GTC/4

Wer denkt, es muss ein Ferrari-Sportwagen der Sechziger- oder Siebzigerjahre sein, um die höchsten Weihen der Fahrfreude zu erleben, liegt in den Augen anderer falsch, denn es gibt sicher Enthusiasten, die sich nichts schöneres vorstellen können, als im Vorkriegs-Fiat durch die Landschaft zu fahren.

Fahren im Fiat 6C 1500 von 1936

Fahrspass ist auch nicht vom Wert des Autos abhängig, der technische Zustand allerdings kann die Fahrfreude eindeutig negativ beeinflussen , wie wir schon früher ausführten.

Die Kriterien für Fahrspass oder Fahrfreude ändern sich wohl auch über die Zeit, kommende Generationen werden vermutlich von der unbändigen Kraftentwicklung im Elektromobil schwärmen, aber vielleicht auch nicht ...

Tags: Fahrfreude, Fahren, Fahrspass

 

Import von Oldtimern bald auch in China erlaubt?

Werner Bartholai - 01.05.2015

Kann man schon bald Oldtimer nach China importieren?

In der Einfuhrpolitik von Shanghais Freihandelszonen sollen Änderungen vorgenommen werden, welche die Oldtimerbranche stark beeinflussen könnten. Jüngste Entwicklungen sind ein neuer Hoffnungsschimmer für die Gemeinschaft der Oldtimersammler, welche schon lange danach streben, Klassiker nach China zu importieren und sie dort zu nutzen. Die künftigen Veränderungen könnten eine goldene Ära für klassische Fahrzeuge in China auslösen, so zumindest denken einige lokale Insider.

Der globale Klassikermarkt boomt, die weltweiten Umsätze und die Einzelpreise steigen fortlaufend. Aus diesem Grund werden klassische Automobile immer attraktiver für Sammler und Investoren. Ausserdem hat sich in jüngerer Zeit in der neuen Generation der wohlhabenden Chinesen ein Trend entwickelt, der Oldtimer als einen einmaligen Weg sieht, seinen Geschmack zu zeigen. Trotz vieler Hindernisse ist die Zahl der Oldtimer in China kontinuierlich gestiegen.

Obwohl in China offensichtlich eine beträchtliche Anzahl potentieller Oldtimerbesitzer existiert, wird das Branchenwachstum durch verschiedene Hindernisse verlangsamt. Eine der grössten Hürden sind Einschränkungen bei der Fahrzeugeinfuhr aus dem Ausland. Bis heute sind Oldtimershows, -rallyes und Schenkungen die einzigen drei legalen Möglichkeiten, Oldtimer ins Land zu bringen. Der Import von klassischen Fahrzeugen für den persönlichen Gebrauch oder den Wiederverkauf sind offiziell noch immer nicht erlaubt.

Oldtimer Veranstaltung in China

Ausserdem existiert es aufgrund der starken Luftverschmutzung und des extremen Verkehrs ein Verbot für Fahrzeuge, die älter als 15 Jahre sind! Auch wenn diese Regel nicht direkt auf Oldtimer ausgerichtet war, bedeutet sie heute ein weitgehender Ausschluss der Oldtimer vom Strassenverkehr. Im Mai 2013 unternahm die Regierung einen Schritt in Richtung einer Lockerung der Gesetzgebung für Klassiker und verlangt offensichtlich nun eine Stilllegung nach 600’000 km statt 15 Jahren. Dadurch wäre es heute möglich, einen Oldtimer auf Chinas Strassen zu fahren, denn nur wenige Oldtimer hierzulande dürften eine Laufleistung von über 600’000 km aufweisen.

Ein Antrag für eine gelockerte Behandlung von klassischen Automobilen wurde im März diesen Jahres beim nationalem Parlament eingereicht, es wird sich zeigen, was daraus wird. Werden tatsächlich die “Schleusen” geöffnet, dürften grosse Mengen von alten Autos in Richtung China wandern, denn selbst bei sehr selektivem Interesse gibt es sicher eine grosse Anzahl Interessenten. Jedenfalls munkelt man schon eine ganze Weile von ganzen Lagerhallen in Deutschland (und anderen Ländern), die mit Klassikern gefüllt auf die Öffnung Chinas Grenzen warten.

Europas Oldtimer-Enthusiasten jedenfalls schauen sorgenvoll auf die Entwicklungen in China, denn schon heute sind viele Klassiker fast unbezahlbar und das Opfer von Spekulationen geworden ...

Tags: Investition, neue Märkte

 

Wie sich die Zeiten immer wieder ändern

Daniel Reinhard - 30.04.2015

Porsche 991 und 356 im Jahr 2015 am Furkapass (© Daniel Reinhard))

Bei Fotoaufnahmen für das Porsche-Hausmagazin "Christophorus" mit einem 911 Carrera S auf Schweizer Pässen huschte plötzlich dessen Urgrossvater als silberner Porsche 356 durchs Bild.

Noch nicht wirklich bereit, hielt ich diesen Moment fest. Rund 60 Jahre liegen zwischen diesen beiden Autos. Die Passstrasse hat sich in dieser Zeit kaum verändert. Die abgebildete Spitzkehre ist vielleicht etwas breiter geworden, ihre Lage jedoch ist noch dieselbe wie in den Fünfzigerjahren. Wo liegt nun der Unterschied zu früher? Die Autos wurden über die Jahre grösser, der Rhone-Gletscher jedoch immer kleiner. Nur eine winzig kleine Gletscherzunge ragt noch ins Bild.

Gletsch mit Rhonegletscher-und_Furkapass um 1900 (© Lehrmittelverlage Zürich)

Als einst dominanter Gletscher reichte Rhone-Gletscher bis an den Fuss des Berges. Massiv und gewaltig ist er auf historischen Bildern wie dem hier gezeigten Bild des Lehrmittelverlags Zürich von ca. 1900, sichtbar. Wie viel faszinierender würde das Porsche-Bild mit dem ins Tal reichenden Gletscher wohl wirken.

Vielleicht kommt ja bald wieder eine kältere Zeit und unsere Nach-Nach-Nachfahren bei "Zwischengas" erinnern sich dieses Blogs und ergänzen ihn mit einem neuen Bild.

Tags: Bilder (fast) ohne Worte, Sportwagen, Entwicklung

 

Buchhalterausstattung

Bruno von Rotz - 29.04.2015

Mercecedes-Benz 280 SE von 1981 (© auctionata)

Ein mit wenig Sonderausstattungen versehenes Exemplar eines Autos wird auch Buchhalterversion genannt, wohl daher, weil der grossen Investitionen abgeneigte Buchhalter/Controller verhinderte, dass beim Kauf viele teure Zusatzoptionen gewählt wurden.

Besonders bei Mercedes-Benz-Fahrzeugen konnte man durch Weglassen oft sehr viel Geld sparen, erhielt dann aber auch ein Automobil, dem es an manchem mangelte, was das Fahren noch komfortabler macht.

Kommt ein Wagen ins Oldtimeralter, dann muss eine minimale Ausstattung nicht unbedingt von Nachteil sein, denn was nicht an Bord ist, kann auch nicht seinen Dienst versagen. Zudem wird ein altes Auto ja nicht mehr im Alltag genutzt, womit viele frühere Luxuszubehöre weniger wichtig werden.

Ein interessantes Beispiel einer Buchhalterversion wird von auctionata am 4. Mai 2015 in Berlin (und online) versteigert . Er handelt sich dabei um eine Mercedes-Benz 280 SE Limousine aus dem Jahr 1981, die nur rund 65’000 km zurückgelegt hat in 34 Jahren.

Wohl auf einen günstigen Kaufpreis bedacht, verzichtete der erste Besitzer auf das Automatikgetriebe, aber auch auf Velours- oder Lederausstattung.

Es wird von Hand geschaltet im Mercecedes-Benz 280 SE von 1981 (© auctionata)

Immerhin konfigurierte er einen Feuerlöscher, elektrische Fensterheber und sogar ein Radio sind an Bord. Und aussen durfte der von Bruno Sacco gestaltete Wagen in einem Metallic-Farbton glänzen.

Interieur des Mercecedes-Benz 280 SE von 1981 (© auctionata)

Alufelgen aber lagen nicht drin, daher rollt der Wagen auf den serienmässigen Stahlrädern mit Plastikradkappen, was damals aber gar nicht so unüblich war.

Stahlräder und Plastikradkappen beim Mercecedes-Benz 280 SE von 1981 (© auctionata)

Jetzt soll der Wagen in sehr gepflegtem Zustand und fast ohne Verschleiss etwa Euro 12’000 wert sein, bieten kann man bereits ab Euro 6000. Und wie oft hat man schon die Chance, einen gut erhaltenen handgeschalteten W 126 zu kaufen?

Mercecedes-Benz 280 SE von 1981 (© auctionata)

Tags: Investition, Kauf, Versteigerung, Auktion, Limousine, Ausstattung

 

Der kleine Unterschied

Daniel Reinhard - 28.04.2015

Lenkread einst und jetzt - rund 60 Jahre Zeitdifferenz

Im Rennsport, vor allem in der Königsklasse Formel 1, ändert sich die Technik in kleinen Schritten von Rennen zu Rennen. Betrachtet man dann ein paar Jahrzehnte im Zeitraffer, so wird der Sprung deutlich sichtbar.

Aus Lenkrad vom Mercedes W196 aus dem Jahre 1955 wurde das Schaltpult des F1 W06 Hybrid von heute (2015). Dabei wurde es nicht nur um rund drei Viertel kleiner, sondern es bekam im Laufe der Zeit auch noch ein paar Funktionen dazu.

Fangio, Moss und Hermann konnten mit dem Lenkrad, wie der Name schon sagt, ein Auto lenken. Hamilton und Rosberg können damit noch einiges mehr anstellen. Rund 35 Möglichkeiten bietet das Lenkrad dem Fahrer, sich vom eigentlichen Fahren abzulenken. Es wurde immer mehr zu einer Play-Station-Konsole und verfügt mittlerweile über Knöpfe ohne Ende. So gibt es ausser Kupplung und Wipp-Schaltung auf der Rückseite, auch Einstellungen für Differential (Kurveneingang und Kurvenausgang), DRS-Aktivierung, Pit-Limiter (Tempomat für die Boxengasse), Warnleuchten für Gefahrenstellen, Infos von der Rennleitung, Boxenfunk, Highspeed Differential Einstellung, Renn-Start Modus, Motoreinstellungen, eine Multifunktional-Wählmöglichkeit für rund 20 weitere Einstellungen wie Batteriespeicher, Turbo, usw., "Overtake" für die Freigabe von mehr PS, Differentialeinstellung (Kurvenmitte), Parameterjustierung für die Motorbremse und und und ...

Juan Manuel Fangio und seine Kollegen mussten sich wohl nie intensiv mit ihren Lenkrädern befassen, wie es von den heutigen Piloten natürlich erwartet wird, denn sie müssen ohne Überlegung im richtigen Moment den richtigen Knopf drücken, drehen oder ziehen, um im Rennen zu bleiben oder es zu gewinnen.

Die absolut einzige Gemeinsamkeit der beiden dargestellten Lenkräder ist ihre "Abnehmbarkeit" von der Lenksäule um den Ein- und Ausstieg des Fahrers zu erleichtern (1955) oder überhaupt zu ermöglichen (2015).

Tags: Dani Reinhards Formel-1-Insights, Technik, Formel 1, Entiwicklung, Rennsport

 

Brot-und-Butter-Autos der Siebziger- und Achtzigerjahre haben Klassikerpotential

Bruno von Rotz - 27.04.2015

Frage der Woche - Alltagsautos mit Klassikerstatus?

Citroën 2 CV und VW Käfer haben es bereits geschafft. Aber auch VW Polo, Opel Corsa, Renault 5 oder Fiat Panda haben gemäss den Lesern von Zwischengas durchaus das Potential, zu echten und gesuchten Klassikern zu reifen.

Insgesamt 70% der Antwortenden in der Frage der Woche «“Brot-und-Butter”-Autos der Siebzigerjahre als Klassiker mit Kultstatus?» waren sich jedenfalls einig, dass es keinen Grund gibt, warum diese einst häufig anzutreffenden Autos morgen nicht genauso gesucht sein sollten, wie Käfer und 2 CV heute.

Die anderen rund 30% allerdings hielten dagegen, gehen wohl davon aus, dass es halt einfach zu viele dieser Autos gibt, dass sie nicht individuell genug waren und es ihnen an Ausstrahlung fehle.

Auswertung zur Frage der Woche - Alltagsautos mit Klassikerstatus

Nun, in 10 oder 20 Jahren werden wir es wissen. Was man heute schon erkennen muss, ist, wie schwierig es ist, gut und original erhaltene Exemplare dieser Autos zu finden und das wird sich mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht bessern in den nächsten Jahren.

Wir danken den Antwortenden für ihre Teilnahme und haben bereits die nächste Frage der Woche gestellt, bei der die Thematik Bleifrei mit oder ohne Zusatzstoffe im Raum steht.

Und, alle bisherigen Fragen der Wochen, respektive deren Auswertungen finden sich in einem eigenen Themenkanal .

Tags: Frage der Woche, Investition, Wertentwicklung, Alltagsautos, Youngtimer

Zwischengas publiziert in diesem Blog täglich einen Beitrag seit 2010

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