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Swiss Classic World 2016: Swiss Classic World 2016

Es gab eine Zeit vor Uber

Bruno von Rotz - 06.05.2016

Taxi-Zentrale Zürich 1983

So, Sie buchen heute Ihr Taxi also mit Ihrer Mobiltelefon-App und es wird von “Uber” vermittelt? Dann erinnern Sie sich möglicherweise gar nicht mehr an die alten Zeiten, also ein freier Wagen noch über eine Telefonzentrale vermittelt wurde?

Die sah dann ungefähr aus wie auf dem Bild, das rund 33 Jahre alt ist. Ja, damals hatten Telefone noch Wählscheiben. Ja, es gab bereits Computer, aber die Bildschirme waren tiefer als breit und konnten gerade einmal 80 Buchstaben in der Breite und 24 Zeilen in der Höhe darstellen, Grafiken sowieso nicht.

Die nette Dame aber verschaffte einem ein Taxi und das kam dann meist auch pünktlich. Und günstiger als heute war es sowieso …

Weitere Bilder (fast) ohne Worte gibt es in unserem Themenkanal.

Tags: Bilder (fast) ohne Worte

 

Der Eigenwille des Blinkerschalters

Bruno von Rotz - 05.05.2016

Blinkerschalter am Rochdale Olympic von 1962

Wer sich in ein modernes Auto setzt, wird es vermutlich gar nicht realisieren, aber der Blinkerschalter ist nicht mehr, was er einst war. Vor Jahrzehnten nämlich war dies eine mechanische Einrichtung, die einschnappte und einen Elektroschalter betätigte, der wiederum das Blinkerrelais ansteuerte.

Blinkerschalter am 3er-BMW der Neuzeit

Heutzutage ist dies nur noch ein Sensor, der dem Computer mitteilt, zu blinken. Meist rastet der Hebel auch nicht mehr ein, sondern geht sofort in die Ausgangsstellung zurück. Und vielfach gibt es auch noch eine Antipp-Funktion, die die Blinker dreimal aufleuchten lassen. Wer fälschlicherweise auf die falsche Seite antippt, kann das Blinken nicht mehr stoppen, wenn man nämlich auf die andere Seite neutralisieren will, blinkt es einfach dort dreimal. Auch das Abschalten des Dauerblinkens muss gelernt sein, da der Blinkerschalter ja bereits in Neutralstellung zurückgekehrt ist.

Blinker am Lincoln Model K V12 LeBaron Coupe (1936)

Früher war das deutlich logischer, jedenfalls bei den meisten Autos. Geblinkt wurde, wenn der Schalter in der jeweiligen Stellung war, sonst nicht. Nicht, dass dies immer perfekt funktionierte. Wer zum Beispiel in einer Rechtskurve links blinken wollte, konnte daran von der Rückstellmechanik schon einmal gehindert werden ...

Blinkerschalter am Fiat 500 C Topolino (1949)

Allerdings gab es auch schon früher reichlich viele seltsame Ideen, wie ein Blinkerschalter funktionieren solle. Viele Fahrzeuge zum Beispiel hatten ihn rechts statt links vom Lenkrad, Peugeot hielt dieser Marotte lange die Treue. Noch vor den Blinker-Lenkstockhebeln gab es Wipp- und Drehschalter und auch diese hatten ihren Eigenwillen. Einige drehten sich zum Beispiel selbständig nach einer gewissen Zeit zurück, wohl um den Blinker zu schonen. Andere konnten schon gar nicht zum Einrasten bewegt werden.

Und dann gab es schliesslich früher auch noch das Handzeichen …

Tags: Fahrzeugbedienung, Fahren, Blinker

 

Strasse mit vielen verschiedenen Gesichtern

Daniel Reinhard - 04.05.2016

Fiat 600, DKW 3=6 und Ford Model T im Corso am GP Mutschellen 2016 (© Daniel Reinhard)

Es wird ja viel diskutiert, dass Autos immer uniformer werden würden und dass Fahrzeuge früher viel individueller ausgesehen hätten. Wer am Sonntag an der Bergrennstrecke des GP Mutschellen - wir haben umfangreich darüber berichtet - weilte und den Corso vorbeifahren sah, müsste diese These eigentlich unterstützen.

AAlfa Romeo Montreal im Corso am GP Mutschellen 2016 (© Daniel Reinhard)

Es gab Formationen, bei denen die Unterschiede kaum grösser sein konnten. Da fuhr ein Alfa Romeo Montreal, ein Achtzylinder-Supersportwagen, vor dem kleinen Renault Dauphine mit Vierzylinder-Heckmotor, dahinter dann ein MG A mit Motor vorne, Antrieb hinten.

Renault Dauphine im Corso am GP Mutschellen 2016 (© Daniel Reinhard)

Oder der schwedische Volvo Sport mit seinem Ferrari-Styling vor dem mächtigen Dodge Challenger aus der USA. Sie beide waren dem Druck einer Ente mit Fernlicht ausgesetzt, der es nicht schnell genug in Richtung Ziel gehen wollte.

Volvo P 1800, Dodge Challenger und Citroën 2 CV im Corso am GP Mutschellen 2016 (© Daniel Reinhard)

Zum Schluss noch drei grosse Helden der Automobilgeschichte im Pulk (Bild oben). In Front der kleine Fiat 600, in dessen Windschatten ein Ford-T und auf der Aussenseite überrundete der DKW 3=6 die beiden Streithähne.

Wahrlich individuelle Gesichter (und Technologiekonzepte). Aber auch vor 50 Jahren jammerten die Journalisten, dass alle Autos sich fast wie ein Ei dem anderen gleichen würden und natürlich konnten sie die These auch damals belegen …

Tags: Versanstaltung, Design, Technologiekonzept

 

Der Dank geht an die, die trotzdem kommen!

Bruno von Rotz - 03.05.2016

Fiat-Abarth 1000 Bialbero am Treffen Italiauto 2016

Das Wetter meinte es letztes Wochenende nicht gerade gut mit den Organisatoren (und Teilnehmern) von Oldtimer-Veranstaltungen. Wir haben an dieser Stelle schon darüber geschrieben, wie schwierig es für Veranstalter ist, wenn Mitfahrer und Besucher bei schlechter Witterung ausbleiben. Planung und Stimmung leiden dann meist und auch den Zuschauern kann weniger geboten werden.

MG A am GP Mutschellen 2016 (© Daniel Reinhard)

Nun wollen wir aber auch einmal die loben, die trotz der üblen Bedingungen den Weg zur Veranstaltung unter die Räder nehmen und sich nicht scheuen, den frisch polierten Glanz zu opfern und den automobilen Schatz schnödem Regen auszusetzen.

Fiat 500 A Topolino von 1936 am Treffen Italiauto 2016

Die, die trotzdem kommen, sind die Helden der Schlechtwetter-Veranstaltungen, ganz gleich, ob es sich dabei um ein Bergrennen wie den GP Mutschellen oder eine Schönheitskonkurrenz wie Italiauto handelt.

March 703 von 1970 am GP Mutschellen 2016 (© Daniel Reinhard)

Wir haben uns über die “Trotzdem“-Teilnehmer jedenfalls sehr gefreut …

Tags: Veranstaltung, Wetter, Regen, Teilnehmer

 

Die 50 schlimmsten je produzierten Autos?

Bruno von Rotz - 02.05.2016

4 der 50 schlimmsten Autos gemäss Time Magazin

Das angesehene Time Magazine veröffentlichte eine Liste von 50 Autos, die gemäss Dan Neil, einem Pulitzer-Preis-Gewinner und Autojournalisten zu den schlimmsten je gebauten Autos gehören sollen. Neil hat die Fahrzeuge in fünf Jahrgangsgruppen eingeteilt und bei jedem Auto erklärt, warum sie seiner Meinung nach zu den 50 schlechtesten Autos aller Zeiten gehören.

Unter den Fahrzeugen finden sich neben Exemplaren, die man auf derartigen Listen erwartet, wie etwa den Ford Pinto oder den Chevrolet Corvair, auch gesuchte Klassiker, die man eigentlich im herkömmlichen Sinne nicht wirklich als Zitrone bezeichnen würde.

Ford Model T von 1912 (© Ford Motor Company)

Da wäre einmal das Ford Model T, immerhin für Jahrzehnte das meistproduzierte Auto. Was könnte man diesem Meilenstein vorwerfen? Nun, Dan Neil argumentiert, dass dieser Wagen die gesamte Richtung für die zukünftige Automobilindustrie vorgab und damit den Irrweg des Benzinmotors und der damit zusammenhängenden Umweltproblematik vorspurte. Zudem sei der Wagen ein Stück Mist gewesen, sozusagen der Yugo seiner Zeit.

Renault Dauphine von 1956

Auch der Renault Dauphine war ein sehr erfolgreiches Auto. Warum soll der zu den 50 schlimmsten Wagen gehören? Dan Neil kreidet ihm seine Rostanfälligkeit, aber vor allem seine schlechten Fahrleistungen an, die ihm selbst im Beschleunigungsrennen gegen Traktoren zum Nachteil gereichen würden. Dabei war der Wagen doch eigentlich wirklich hübsch und die Leute kauften ihn gerne und zwar nicht nur, weil sie einfach ein Auto brauchten.

Lotus Elite von 1958

In der Gruppe 1940-1949 taucht der Lotus Elite, einer der schönsten Sportwagen aller Zeiten und zudem fast ausschliesslich auch Kunststoff hergestellt, auf. Genau dies kritisiert Neil, denn früher oder später kam der Moment, da die Aufhängungen durch den Plastik nach aussen drängten und der Wagen strandete. Bis dahin aber gewann der Wagen aber immerhin sechs Mal seine Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans …

Amphicar von 1964

Auch das Amphicar würde man nicht als missglückte Schöpfung bezeichnen. Doch Neil bezeichnet ihn als den aerodynamischsten Anker (wenn er leckte) und solange er dicht hielt als geradezu schmerzhaft langsam im Wasser. Doch auch dieses Auto hat seine Fangemeinde und ein überraschend grosser Anteil der 4000 gebauten soll immer noch fahren (oder schwimmen).

Jaguar E-Type V12 von 1971

Der Jaguar E-Type überrascht ebenfalls auf der Liste. Neil geisselt ausschliesslich die späte Zwölfzylinderversion, die halt vom ursprünglichen Charme und der Sportlichkeit des Konzepts nicht mehr allzu viel übrig gelassen hat und nichtsdestotrotz zum Klassiker gereift ist.

Es zeigt sich einmal mehr, dass es sich bei den neueren Beispielen einfacher zustimmen lässt als bei den älteren, die halt fast ausnahmslos und vielleicht gerade wegen ihrer Besonderheiten zum Klassiker geworden sind.

Hier die komplette Liste aus dem Time Magazine:

  • 1899-1939
    1899 Horsey Horseless
    1909 Ford Model T
    1911 Overland OctoAuto
    1913 Scripps-Booth Bi-Autogo
    1920 Briggs and Stratton Flyer
    1933 Fuller Dymaxion
    1934 Chrysler/Desoto Airflow
  • 1940-1959
    1949 Crosley Hotshot
    1956 Renault Dauphine
    1957 King Midget Model III
    1957 Waterman Aerobile
    1958 Ford Edsel
    1958 Lotus Elite
    1958 MGA Twin Cam
    1958 Zündapp Janus
  • 1960-1974
    1961 Amphicar
    1961 Chevrolet Corvair
    1966 Peel Trident
    1970 AMC Gremlin
    1970 Triumph Stag
    1971 Chrysler Imperial LeBaron Two-Door Hardtop
    1971 Ford Pinto
    1974 Jaguar XK-E V12 Series III
  • 1975-1989
    1975 Bricklin SV1
    1975 Morgan Plus 8 Propane
    1975 Triumph TR7
    1975 Trabant
    1976 Aston Martin Lagonda
    1976 Chevy Chevette
    1978 AMC Pacer
    1980 Corvette 305 "California"
    1980 Ferrari Mondial 8
    1981 Cadillac Fleetwood V-8-6-4
    1981 De Lorean DMC-12
    1982 Cadillac Cimarron
    1982 Camaro Iron Duke
    1984 Maserati Biturbo
    1985 Mosler Consulier GTP
    1985 Yugo GV
    1986 Lamborghini LM002
  • 1990-Present
    1995 Ford Explorer
    1997 GM EV1
    1997 Plymouth Prowler
    1998 Fiat Multipla
    2000 Ford Excursion
    2001 Jaguar X-Type
    2001 Pontiac Aztek
    2002 BMW 7-series
    2003 Hummer H2
    2004 Chevy SSR

Wer will, kann die einzelnen Kommentare David Neils zu den verschiedenen Fahrzeugen gerne auf der Website von Times Magazine nachlesen.

Tags: Presse, Listen, Qualität, Wertsteigerung

 

Bereit für den GP Mutschellen

Daniel Reinhard - 01.05.2016

Riley Special mit aufgeklebter Startnummer für den GP Mutschellen 2016 (© Daniel Reinhard)

Bereits Tage vor dem GP Mutschellen konnte man die aufgeklebten Startnummern für die Austragung 2016 finden, die Vorfreude über den diesjährigen Start der Oldtmer-Bergrennen-Saison war schon gross.

Riley Special von 1938 (© Daniel Reinhard)

Der Riley Special, den wir diese Woche fotografierten, trug bereits die nötigen Aufkleber für den Start. Heute, am 1. Mai 2016, eigentlich der Tag der Arbeit, wird in der Nähe von Zürich der siebte GP Mutschellen mit rund 300 Rennfahrzeugen und Motorräder bis Baujahr 1986 gestartet.

Für einmal stehen an diesem Tag also nicht Demonstrationen, sondern der historische Motorsport im Vordergrund.

Auch an Schweizer Prominenz wird es nicht fehlen, so werden etwa Philippe Siffert (Sohn von Jo Siffert), Bruno Kneubühler (dreifacher Motorrad Vizeweltmeister), Fredy Amweg auch als Bergkönig bekannt und Arthur Fegbli (war von 1963-67 fünf Mal CH-Meister in der Klasse bis 125ccm) am Start stehen.

Ein spezieller Leckerbissen wird auch die Startnummer 726 sein. Bruno Weibel ist der aktuelle Europameister der historischen FIA Formel Junior Trophy. Er fährt genau den Lotus 20, der den Titel bereits 1961 gewann, mit keinem geringeren als Jo Siffert am Steuer.  

Wir können nur hoffen, dass das Wetter trotz wenig erfreulicher Prognose mit den Fans und den Akteuren Erbarmen hat und nicht ganz so katastrophal wird wie angekündigt. Und dass die Zuschauer trotzdem kommen und nicht zuhause bleiben.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Vergnügen! Zeigt all den Fans, wie attraktiv der Motorsport sein kann! Start frei in die neue Saison!

Tags: Bergrennen, historischer Motorsport, Vorbereitung

 

Das kleine, dicke Auto lässt niemanden kalt

Daniel Reinhard - 30.04.2016

Renault 5 Turbo im Rallye-Trimm (© Daniel Reinhard)

Der Fototermin mit dem brachialen Renault 5 turbo im Rallye-Trimm beim Kloster Fahr erzeugte viel mehr Aufsehen, als wir es normalerweise gewöhnt sind. Waren wir schon mit Fahrzeugen der exotischsten Marken von Abarth bis Lamborghini, usw. unterwegs, so übertraf der "Kleine Dicke" alles bisher dagewesene.

Nicht nur die Gemeindearbeiter stoppten auf ihrer Durchfahrt, auch eine ganze Familie bewunderte den bunten Rennwagen. Ein älterer E-Bike-Fahrer nahm seine Kamera aus der Fahrradtasche und fragte ehrfürchtig, ob er wohl auch ein Foto machen könnte. Eine pensionierte Dame, unterwegs mit zwei Hunden, beschwerte sich nicht etwa über den versperrten Weg, sondern begann aus ihrer Vergangenheit zu erzählen, dass ihr Bruder auch mit einem Renault Rennen fuhr und sie mit einem dieser Wagen, natürlich mit Überrollkäfig ausgestattet, von der Polizei angehalten wurde, weil die freundlichen Helfer meinten, sie sei nicht angeschnallt gewesen.

Alle hatten sie Freude, machten Selfies, erzählten aus der Verganenheit und waren begeistert vom breiten Winzling. Und freuten sich darauf, dass wir den Wagen starteten, damit man ihn auch noch hören konnte. Und natürlich enttäuschte auch die Tonkulisse nicht!

Solche Reaktionen und soviel Begeisterung überraschen in der heutigen Zeit dann doch und natürlich gönnten wir dem kleinen Jungen auch die Freude, einmal selber in einem echten Rallye-Auto zu sitzen.  Schliesslich sind es doch genau diese Altersklassen, die wir für die Zukunft unseres Hobbys gewinnen müssen.

Tags: Making Of, Fotosession

 

Wir sind umgezogen ...

Bruno von Rotz - 29.04.2016

Badenerstrasse 450

Nach rund 4,5 Jahren an der Albulastrasse 39 haben wir heute ein neues Redaktionsdomizil bezogen.  Ab sofort sind wir an der Badenerstrasse 450 (Postadresse: Zwischengas AG, Badenerstrasse 450, CH-8004 Zürich) zu finden im Kreis 4 von Zürich, jenem Gebiet, das einst nicht den besten Ruf hatte, weil allerhand unorthodoxes Volk da ein und aus ging. Doch uns gefällt’s und wir sind bereits fest installiert, naja, fast wenigstens.

Eingezogen im neuen Büro an der Badenerstrasse 450

Das Wichtigste jedenfalls funktioniert, die Computersysteme und die Kaffeemaschine.

Der erste Kaffee im neuen Office an der Badenerstrasse 450

Los und weiter geht’s, mit der nötigen Dosis Zwischengas!

Tags: Making Of

 

Klassikerperlen der Zukunft - Alfa Romeo 147 GTA

Bruno von Rotz - 29.04.2016

Alfa Romeo 147 GTA von 2002

Kompakte Hecklappenlimousinen mit grossen Motoren waren schon immer beliebt und bergen deshalb auch grosser Klassikerpotential. Zu ihnen gehört auch der Alfa Romeo 147 GTA.

Bereits 1997 war die Basisvariante des Alfa 147 vorgestellt worden, im Prinzip ein gekürzter Alfa Romeo 156 mit Schrägheck-Karosserie von Walter de Silva.

Alfa Romeo 147 GTA mit 156 GTA

Im Jahr 2002 stellten die Mailänder dann den 147 auf Stereoiden vor. Der V6, der einst im Alfa Sei seine Premiere erlebt hatte, leistete 250 PS aus 3,2 Litern Hubraum und sah ausserordentlich appetitlich aus im knappen Motorraum des 147.

Motor des Alfa Romeo 147 GTA

Wie die schwächeren Brüder und Schwestern hatte auch die schnellste 147-Version Frontantrieb, was nicht unbedingt die beste Voraussetzung war, die 250 PS auch auf den Boden zu bringen.

Heckansicht des Alfa Romeo 147 GTA mit breiten Backen

Neben der Motorverpflanzung gestand man dem schnellen 147 auch noch dickere Kotflügel und eine entsprechende Bereifung zu, auch innen wurde auf sportlich getrimmt.

Cockpit des Alfa Romeo 147 GTA von 2002

Nur bis ins Jahr 2006 wurde die schnellste 147-er-Variante gebaut, dann war Schluss. Bis dahin sollen knapp über 5000 GTAs entstanden sein, ein Fünftel davon ausgerüstet mit der automatisierten Sechsgangschaltung, die bei Alfa Selespeed genannt wurde.

Interieur des Alfa Romeo 147 GTA

Relativ selten also und überaus wohlklingend war der Alfa Romeo 147 GTA, dazu kam der legendäre Name, ob dies reicht, um ihn zur Klassikerperle zu machen? Aber sicher!

Weitere Klassikerperlen gibt es in unserem entsprechenden Themenkanal.

Tags: Klassikerperlen der Zukunft, Kompaktfahrzeug, Heckklappe, Sportmotor

 

Staumeldung damals

Bruno von Rotz - 28.04.2016

Staumeldung um Hannover im Jahr 1983

Ja, es gab auch schon in den Achtzigerjahren Staus, nur waren die wohl etwas seltener als heute. So lohnten sich keine festen Warnanzeigen, sondern die Polizei sandte Ihren Streifenwagen mit speziellem Dachgepäckträger aus, wie er 1983 auf einer Pressekonferenz in Hannover vorgestellt wurde.

“Das neue System besteht aus reflektierenden Buchstaben und großen gelben sowie blauen Blinklichtern. Das Warnsystem wird seinen ersten Einsatz bei der jetzt bevorstehenden Ferienreisezeit haben. Verkehrsbrennpunkte im Bereich Hannover sind die A7 im Norden der Stadt sowie der Baustellenbereich bei Hildesheim”, so lautete damals die Pressemeldung.

Lang ist’s her …

Weitere Bilder (fast) ohne Worte gibt es in unserem beliebten Themenkanal.

Tags: Polizei, Stau, Bilder (fast) ohne Worte

 

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