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Lignieres Historique 2015: Lignieres Historique 2015

60 Jahre MG A

Bruno von Rotz - 05.07.2015

MG A von 1959

Einer der schönsten Sportwagen der Fünfziger- und Sechzigerjahre hört auf den minimalistischen Namen “A”. Er stammt von MG , was für Morris Garage steht. Der “A” folgte auf den TF, offensichtlich fand man damals an einem "TG" keinen Gefallen und wollte wohl auch den Neuanfang in einer neuen Nomenklatur dokumentieren, schliesslich folgte ja auf den "A" auch der "B". Sogar einen "C" gab es, "D" und "E" überliess man dann aber den Kollegen aus Coventry.

1955 wurde der MG A im September vorgestellt, isomit st er also jetzt 60 Jahre alt oder jung.

MG A von 1959

Tatsächlich erhielt er damals ein modernes Karosseriekleid, ein Bruch mit den immer noch ein wenig nach Vorkrieg aussehenden TD- und TF-Modellen.

MG A von 1959 (© Bonhams)

Technisch machte man keine Experimente, was der neue Sportwagen mit Zuverlässigkeit und günstigen Unterhaltskosten dankte.

MG A von 1959 am Gaisbergrennen 2014

Etwas über 100’000 Exemplare wurden hergestellt und zu 95% exportiert, auch das ein damaliger Rekord für die englische Autoindustrie.

MG A von 1961

Und heute? Die Form überzeugt noch heute, die Technik ist auch für Oldtimer-Einsteiger beherrschbar. Darum ist der kompakte Roadster (es gab ihn auch als Coupé) beliebt und auch an Oldtimer-Veranstaltungen ein häufiger Gast.

Auf die nächsten 60 Jahre!

MG A von 1959 an der Le Mans Classic

Wir haben bereits mehrere Berichte über den MG A publiziert, so zum Beispiel einen Fahrbericht eines Modells von 1961 , einen Gesichtsrückblick , einen Artikel über ein Coupé mit Kompressor und einen historischen Testbericht . Happy Reading!

Tags: Sportwagen, Geburtstag, Jubiläum, Rückblick, Roadster

 

Fortschritt? Drei Generationen Spitzenklasse im Vergleich

Bruno von Rotz - 04.07.2015

Dreimal Mercedes-Benz S-Klasse W 109, W 116, W 126

Das war wohl nicht mal den Journalisten-Kollegen von damals vergönnt! Drei S-Klasse-Generationen aus drei Jahrzehnten innert weniger Tage zu fahren. Sie waren der Limousinen Massstab der Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahre, die Mercedes-Benz -Baureihen W 108/109, W 116 und W 126.

Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 1967

Der W 108/109 wurde von 1965 bis 1972 gebaut, das Spitzenmodell hiess 300 SEL 6.3 mit Luftfederung und über sechs Liter grossem V8-Motor (M 100 aus dem 600-er).

Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 1973

Es folgte der W 116, produziert von 1972 bis 1980, den es als 450 SEL 6.9 wiederum mit dem nun noch grösseren V8 M100 mit 6,9 Liter Hubraum gab.

Mercedes-Benz 500 SE 1983

Als Nachfolger wurde 1979 der W 126 präsentiert, der von Anfang an einen Leichtmetall-Fünfliter-V8-Motor erhielt, womit der alte M 100 Motor nicht mehr benötigt wurde. Immerhin gab es ab 1985 bis 1991 auch noch einen 560 SE/SEL.

Und wie lassen sich diese Wagen nun vergleichen? Vom Charakter her sind sie erstaunlich ähnlich. Selbst mit der Spitzenmotorisierung verlocken sie kaum zum Rasen pder Räubern, aber immer zu schnellem Gleiten. Sie rollen dabei alle komfortabel ab und lassen sich ohne jeglichen Kraftaufwand fahren. Sie überzeugen mit Laufkultur und guten Manieren. Und mit "Wertigkeit", spürbarer Qualität basierend auf sorgfältiger Entwicklung und Produktion. Auch heute noch.

Interieur des Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 1967

Setzt man sich von einer dieser S-Klassen in die nächste, beginnend mit dem W 109, dann kann man den Siegeszug des Kunststoffs sehr gut mitverfolgen, aber auch den Trend zu strafferen, stärker stützenden Sitzen.

Interieur des Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 1973

Die Lenkräder werden dicker, doch selbst die S-Klasse der Achtzigerjahre darf noch nicht auf ein Lederlenkrad zurückgreifen. Die Komfortelektrik nimmt mit jeder neuen Variante zu.

Interieur des Mercedes-Benz 500 SE 1983

Wurden Rückspiegel in den Sechziger- und Siebzigerjahren noch manuell und ohne elektrische Unterstützung eingestellt, hilft in den Achtzigerjahren zumindest beim Beifahrerspiegel bereits der Strom. Heizung/Belüftungsanlagen wurden immer ausetüftelter und auch das Radio legte an Komfort deutlich zu.

Optisch sind die Unterschiede grösser. Vom filigranen Chrom und zurückhaltenden Gesicht des W 108/109 zum fast schon protzigen Auftreten des W 116 bis zum funktionellen Äusseren des W 126 kann man die vorherrschenden Meinungen und Zielsetzungen der Zeit direkt wieder sehen. Besser muss nicht immer schöner heissen, schneller nicht immer eleganter.

Die S-Klasse war immer ein Pionier. Neuerungen, die erstmals in der grossen Baureihe von Mercedes-Benz eingeführt wurden, fand man 3, 5 oder 10 Jahre später oft auch in der Mittelklasse und einige Jahre darauf vielfach auch im Kleinwagen. Vielleicht wirken diese Limousinen deshalb so modern, vor allem der 30-jährige W 126.

Am besten würde man sich gleich alle drei in die Garage stellen, als fast perfekte Zeitzeugen ...

Tags: Vergleich, Entwicklung, Limousine, Spitzenklasse

 

Klassikerperlen der Zukunft - Audi TT

Bruno von Rotz - 03.07.2015

Audi TT sport quattro (© Audi AG)

Kaum zu glauben, aber der Audi TT wird im September 20 Jahre alt, zumindest als Konzeptfahrzeug. Denn es war im Herbst 1995, als Audi nach rund einjähriger Vorbereitungszeit den ungewöhnlich geformten Sportwagen, der von Freeman Thomas gezeichnet worden war, an der IAA in Frankfurt einem staunenden und schon bald begeisterten Publikum zeigte.

Audi TT Show Car IAA 1995 (© Audi AG)

Diese positive Resonanz führt zum Entscheid, das Coupé und auch das im selben Jahr erstmals präsentierte Cabriolet TTS zu produzieren.

Etwas Federn musste der Prototyp natürlich lassen, aber die Serienversion, die es dann ab 1998 zu kaufen gab, wich nicht grundsätzlich vom Prototyp ab und wurde auf der Plattform des VW Golf IV wahlweise mit Front- oder Allrad-Antrieb gebaut.

Audi TT (© Audi AG)

Bis 2006 verliess die erste Version des Audi TT/TTS die Produktionshallen, allerdings wurde während der ganzen Zeit fleissig modifiziert und nachgeschärft. So musste das Fahrwerk modifiziert und ein Heckspoiler angebracht werden, nachdem einige sich einige üble Unfälle ereignet hatten, die dem heiklen Fahrverhalten des kurzen Autos angelastet wurden. Aber es kam auch ein Sechszylinder in den Bug, das Direktschaltgetriebe und andere Finessen. Und der Audi TT quattro sport brachte es ab 2005 auf 240 PS und wurde dazu auch noch gewichtsmässig optimiert. Ein richtig schneller Renner!

2006 folgte dann die zweite, 2014 die dritte Generation, beide nicht mehr ganz so anders und speziell, dafür stärker in die Markenpalette integriert.

In drei Jahren werden die ersten TT (der Name erinnert an die berühmten NSU Heckmotor-Sportlimousinen) offiziell zum Youngtimer, Klassiker sind sie eigentlich heute schon, auch wenn sich nicht jedermann für die Pudding-ähnliche Form begeistern kann.

Weitere Klassikerperlen der Zukunft finden sich in unserem stetig wachsenen Themenkanal.

Tags: Klassikerperlen der Zukunft, Sportwagen

 

Die fast unsichtbaren Innovationen

Bruno von Rotz - 02.07.2015

Front des Mercedes-Benz 500 SE von 1983

Als die Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe W 126 im September 1979 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde, wurde erstmals vor allem die Form und die äusseren Details diskutiert. Zu reden gaben die grauen Kunststoff-Stossfänger und -Seitenbeplankungen. Im Vergleich zum traditionellen W 116, dem Vorgänger des W 126, war dies äusserlich sicher der deutlichste und auch am kontroversesten debattierte Unterschied.

Dabei hatte es die neue S-Klasse faustdick hinter den Ohren, respektive unter dem Blech. Sie war stabiler und unfallsicherer als der Vorgänger, fester und gleichzeitig leichter. Vor allem aber bot der W 126 viele kaum sichtbare Innovationen, etwa die komplett unter der Motorhaube versenkten Scheibenwischer, die im Ruhezustand den Luftwiderstand senkten.

Versenkte Scheibenwischer beim Mercedes-Benz W 126

Neuartig waren auch die höhenverstellbaren Anlenkpunkte der Sicherheitsgurten und ab 1981 der Airbag im Lenkrad in Verbindung mit dem Gurtstraffer.

Elektrische Sitzverstellung beim Mercedes-Benz W 126 (© Daimler AG)

Breit kopiert aber war etwas, was eigentlich auf der Hand lag, nämlich die elektrische Sitzverstellung mittels der Sitzform nachempfundendenen Schalter, seither x-fach kopiert und in ihrer Verständlichkeit und Einfachheit bis heute gültig. Gerade dieses Finesse allerdings wiesen viele S-Klassen im Verkehr dann nicht auf, denn selbstverständlich kostete diese elektrische Hilfe zusätzliches Geld, wie hundert andere Dinge, wie der Airbag (damals noch "Luftsack" genannt) mit kombiniertem Gurtstraffer, der ab 1981 erhältlich war, auch.

Airbag und Gurtstraffer ab 1981 in der Mercedes-Benz S-Klasser W 126 (© Daimler AG)

Mehr zur innovativen S-Klasse von 1979 finden sich im eben publizierten Fahrzeugbericht zum Mercedes-Benz 500 SE .

Tags: Innovationen/Entwicklungen, Limousine, Fahrzeugentwicklung

 

Allianz-versichert ...

Bruno von Rotz - 01.07.2015

Urlaub im VW Käfer - mit Allianz versichert

Erinnern Sie sich? Erklingt der Ohrwurm, wenn Sie “Allianz-versichert” singen und dabei die Tonhöhe auf der zweiten Silbe von “Allianz” anheben?

VW Käfer in Neapel im Urlaub (© Allianz)

Fast jedermann kannte die charmant inszenierten Werbespots des deutschen Versicherers in den Achtzigerjahren. Ob jetzt ein VW Käfer Cabriolet in einen Marktstand fuhr, ein Geschäftsmann auf einer Banane ausrutschte, ein Segelschiff in Seenot geriet, Hans frisch auf die Welt kam oder ein Nachbarschaftsstreit im Garten ausuferte, die kurzen Geschichten waren witzig erzählt und immer mit derselben Melodie, aber ständig verändertem Liedtext unterlegt.

Der VW Käfer fährt in einen Gemüsestand, gottseidank Allianz-versichert

Am besten hören und sehen Sie selber einmal in die Käfer-Cabriolet-Variante hinein:


Bildsprache und Musik wirken herrlich nostalgisch heute, aber die illustrierten Versicherungsprodukte sind heute so aktuell wie damals.

Wem die Käfer-Geschichte gefallen hat, hier auch noch gleich die Sache mit der Bananenschale:


Und natürlich gab und gibt es auch hierzu die passenden Versicherungslösungen von Allianz .

Tags: Versicherung, Werbung, Marketing, Video, Erinnerungen, Musik

 

20 Stunden Goodwood Festival of Speed nachholen

Bruno von Rotz - 01.07.2015

Ken Block im Mustang am Goodwood Festival of Speed 2015 (© Adam Beresford - Courtesy Goodwood FoS 2015)

Konnten Sie nicht nach England gehen, um am Goodwood Festival of Speed des Lord March teilzunehmen? Kein Problem, die moderne Technik macht sogar eine nachträgliche Teilnahme möglich, wenn auch nur virtuell. Es wurden zwei Videos online gestellt, die den Samstag und Sonntag praktisch lückenlos filmisch wiedererlebbar machen. Wer tatsächlich beide Videos komplett anschaut, der wird 20 Stunden beschäftigt sein, aber wie beim althergebrachten Videorecorder kann natürlich auch hier weitergespult werden. Allerdings gibt es natürlich fast ständig etwas zu verpassen ....

Wir haben für unsere Leser die beiden Videos verlinkt, so dass sie bei uns einfach auffindbar sind. Wenn Sie also Zeit und Musse haben, dann viel Vergnügen!

NACHTRAG - leider war die Freude von kurzer Dauer, denn offensichtlich haben die Goodwood-Macher entschieden, die langen Videos nicht den Nutzern zur Verfügung zu stellen. Sie sind jetzt als "private" markiert, leider! Falls sich das ändert, hier war das Video vom Samstag , und hier das Video vom Sonntag .Schade, dass die Videos nicht mehr sichtbar sind. Als Ersatz bieten wir unseren umfangreich illustrierten Bild-Bericht .

Tags: Veranstaltung, Video, Goodwood

 

Vergessene Filmautos - VW Scirocco in Karate Kid

Bruno von Rotz - 30.06.2015

VW Scirocco II im Film Karate Kid von 2010

Es ist weder die eindrücklichste Szene eines Autos in einem Film, noch der mondänste Sportwagen. Trotzdem werden sich viele Kinogänger, die im Jahr 2010 den Film “Karate Kid” mit Jackie Chan und Jaden Smith anschauten, an den Wagen erinnern, einen grünlichen VW Scirocco GTI aus dem Jahr 1983.

Der Hausmeister (Jackie Chan) restauriert den Wagen in seinem Haus während des halben Films, nur um ihn gegen Ende mit einem grossen Hammer wieder malträtieren.

Der VW Scirocco von 1983 wird im Film Karate Kid restauriert

Augenscheinlich hat Chan Freude an den beiden für den Film gelieferten Wagen gehabt, denn er soll sie nach Ende der Dreharbeiten in seine Autosammlung integriert haben.

VW Scirocco GTI von 1983 im Film Karate Kid von 2010

Im Film ist der Wagen, damals noch ein Youngtimer, immer wieder zu sehen, in vielen Szenen flickt der Hausmeister daran, richtet das eine oder andere her. Der Streifen selber ist im Prinzip ein Remake der früheren Karate Kid Filme mit dem wesentlichen Unterschied, dass Kung Fu statt Karate gelehrt wird.

Tags: Vergessene Filmautos, Film

 

Die Sache mit dem Schwiegermuttersitz

Bruno von Rotz - 29.06.2015

Notsitz beim Triumph Sportwagen der Nachkriegszeit

Die Amerikaner nennen in “Rumble Seat”, hierzulande wird der im Heckbereich ausklappbare Notsitz, der meist für zwei Personen Platz bietet, oft als Schwiegermuttersitz bezeichnet.

Notsitz bei einem Vorkriegs-Humber

Alleine, wo hätte die Schwiegermutter ihre Beine untergebracht, fragt man sich, wenn man den Raum vor den beiden Sitzen anschaut.

Einstiegshilfen zum Triumph Notsitz

Und wie, wundert sich der Betrachter, hätte die Schwiegermutter eigentlich ihren Sitz erreicht? Auf den Kotflügel gestanden wäre sie wohl kaum und auch über die hintere Stosstange einzusteigen, wäre wohl keine gute Idee gewesen.

Einstiegshilfen zum Humber Notsitz

Tatsächlich boten die meisten Autobauer hier Lösungen an, bauten da einen Tritt ein, dort eine Platte, wo man seinen Fuss aufsetzen konnte. Man muss einfach etwas genauer hinschauen. Dann findet man den Weg in den Sitz, ob man dort auch wirklich sitzen kann, ist eine andere Frage ...

Tags: Innovationen/Entwicklungen, Technik, Komfort, Einrichtungen, Spezialitäten

 

Was das Ende der Panoramafreiheit für den Oldtimerfahrer bedeuten könnte ...

Bruno von Rotz - 28.06.2015

Triumph Italia vor vielleicht geschützter Architektur

Oldtimer sind beliebte Fotomotive. Vielleicht haben Sie schon einmal Ihr eigenes (oder ein fremdes altes) Auto vor dem Berliner Reichstag, vor dem Riesenrad im Prater in Wien oder vor dem Centre Pompidou fotografiert? Oder vor einem anderen illustren oder ganz einfach fotogenen Gebäude im Hintergrund? Kein Problem, dies konnten Sie in der Vergangenheit ungestraft tun, denn die sogenannte “Panoramafreiheit” erlaubte das Aufnehmen von eigentlich urheberrechtlich geschützten Bauwerken, ohne dass eine zusätzliche Lizenzvereinbarung zwischen Fotograf und Architekt (oder dessen Erben) nötig war (umfassende Erklärungen sind auf Wikipedia zu finden).

Ja klar, sagen Sie, das ist doch selbstverständlich, das Gegenteil wäre ja geradezu irrational und unrealistisch. Nun, die EU wird möglicherweise am 9. Juli 2015 das Ende dieser Panoramafreiheit beschliessen. In der anstehenden Urheberrechtsreform sollen die unterschiedlichen Auslegungen der Panoramafreiheit der Länder der EU angeglichen werden. Allerdings wird dabei nicht die freiheitliche Auslegung, wie sie etwa Deutschland, Österreich, die Niederlande, Spanien, Portugal, Grossbritannien, Norwegen oder die Schweiz (als nicht-EU-Land) kennen, als Massstab genommen, sondern eine sehr restriktive Variante, wie sie in Frankreich oder Italien heute die Norm ist. Gemäss der neuen für die EU-Länder gültigen Bestimmung (Änderungsantrag 421) wäre die gewerbliche Nutzung von Fotografien, Videomaterial oder anderen Abbildungen von Werken, die dauerhaft an physischen öffentlichen Orten platziert sind, immer an die vorherige Einwilligung der Urheber oder sonstigen Bevollmächtigten geknüpft.

Und wer jetzt denkt, dass ja kaum ein Urlaubsfoto gewerblich genutzt würde, sollte nun darüber nachdenken, dass die meisten sozialen Netzwerke wie Instagram oder Facebook selbstverständlich kommerzielle Projekte sind und die Fotografen, respektive publizierende Parteien gemäss der neuen Bestimmung abmahnungsfähig wären. Für den Journalismus (ob gedruckt oder online), für Veranstalter von Oldtimerveranstaltungen oder für uns als Zwischengas-Macher würde die neue Bestimmung viele Unannehmlichkeiten verursachen und es ist durchaus zu befürchten, dass üble Abmahnungsschlachten ihren Anfang nehmen könnten.

Noch können wir hoffen, dass das Europaparlament ein Einsehen hat und die Panoramafreiheit offener auslegt

Das Thema ist ernster, als man denken könnte. Es gibt sogar Websites “Pro Panoramafreiheit”, zum Beispiel hier. Und eine Online-Petition dazu.

Tags: Gesetz, Regulierung, EU, Journalismus, Freiheit

 

Ist das die Antwort?

Bruno von Rotz - 27.06.2015

Morgan EV 3 2016 (© Morgan Motor Company)

Nein, das ist kein Oldtimer und sicher auch noch kein Klassiker, auch wenn er ganz so aussieht. Das ist ein Morgan EV3 Konzeptfahrzeug neuesten Datums und natürlich erinnert er uns sofort an die Three Wheelers, die der englische Hersteller in den Zwanziger- und Dreissigerjahren baute. Und an den modernen Three Wheeler, den man seit 2011 kaufen kann.

Morgan EV 3 2015 - Prototyp auf dem Salzsee (© Morgan Motor Company)

Der EV3 aber  ist ein Elektrofahrzeug, der mit 45 Kilowatt Leistung und 450 Leergewicht rund 240 km weit kommen soll. Und vermutlich dabei viel Spass bereiten dürfte, man stelle sich nur die Wirkung des typischen Elektromotor-Drehmoments auf das schmächtige Hinterrad vor. Alleine, es stellt sich die Frage, ob dieses Dreirad auch ohne das charakteristische Zweizylinder-Dröhnen noch so viel Freude macht. Aber vielleicht ist das eine Luxusfrage, denn kaufen kann man den EV3 noch nicht. Morgan hat aber angekündigt, dass eine Produktion für das Jahr 2016 ins Auge gefasst werde und aktuell ein komplettes Test- und Entwicklungsprogramm am Laufen sei.

Heck des Morgan EV 3 2015 (© Morgan Motor Company)

Wir meinen, cooler kann ein Elektrofahrzeug kaum werden als dieses schnittige Dreirad ...

Tags: Prototyp, Dreirad, Elektroauto, elektrisch

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