Rennfahrerberichte

Paul Ernst Strähle und sein blauer Porsche 356 Carrera mit der V2-Zulassung
Paul Ernst Strähle und sein blauer Porsche 356 Carrera mit der V2-Zulassung
Der Porsche 356 Carrera mit dem Kennzeichen V2 ist einer der bekanntesten Porsche 356 überhaupt. Mit Paul Ernst Strähle gewann dieses Auto den Gesamtsieg an der Lüttich-Rom-Lüttich-Fahrt von 1959, aber imposant ist auch der GT-Klassen-Sieg and er letzten Mille Milgia von 1957. Das Auto gelangte nach vielen Jahren wieder zum ursprünglichen Besitzer zurück, wurde restauriert und nahm noch an vielen Rennveranstaltungen teil, immer mit Paul Ernst Strähle, der leider im Oktober 2010 verstorben ist.
Tom Walkinshaw - Rennfahrer, Renningenieur und Manager
Tom Walkinshaw - Rennfahrer, Renningenieur und Manager
Tom Walkinshaw holte noch als Rennfahrer 1984 mit seinem TWR-Team (Tom Walkinshaw Racing) in einem Jaguar XJS die Tourenwagen Europameisterschaft und gewann die 24 Stunden von Spa. Jaguar war von den Erfolgen so beeindruckt, dass sie „Major Tom“ beauftragten die Katze nach jahrelanger Abstinenz wieder nach Le Mans zu bringen. Auch mit dieser Aufgabe hatte TWR keine Probleme und holte 1988 und 1990 den Sieg beim Langstreckenklassiker. Dazu kamen noch 2 WM-Titel 1987 und 1988 für die Jaguar XJR Sportprototypen. 1991 holte Flavio Briatore Tom Walkinshaw als Renningenieur zu Benetton in die Formel 1. Der Dritte im Bunde war damals Ross Brawn. Die drei zusammen holten bereits 1994 mit Michael Schumacher im Cockpit den Weltmeister-Titel. „Major Tom“ übernahm dann 50% von Ligier und 1996 stieg er bei Arrows ein wo ihm aber 2002 das Geld ausging. Tom war bekannt dafür, das Reglement bis zur letztmöglichen Legalität auszukosten, denn nur so war es wohl möglich, dass Damon Hill 1997 mit dem Arrows-Yamaha um ein Haar den GP Ungarn gewonnen hätte. Er führte das Rennen bis in die letzte Runde an, konnte aber infolge Getriebeproblemen kurz vor dem Ziel doch noch von Jacques Villeneuve (Williams-Renault) abgefangen werden. Nach dem Formel 1 Ende, verschwand Tom nach Australien wo er die Marke Holden übernahm und damit in der V8 Supercar-Serie mit Rick Kelly den Titel holt. 2006 kauft er den australischen Sportwagen-Hersteller Elfin. Tom Walkinshaw, geboren am 14.8.1946, liebte Rugby, was er auch optisch nicht leugnen konnte. Er war sogar Präsident vom Gloucester Rugby Football Club. Am vergangenen Sonntag erlag „Major Tom“ 64 jährig seinem Krebsleiden.
Achille Varzi - Episoden zwischen Fiktion und Wirklichkeit aus dem Leben des legendären Rennfahrers
Peter Gethin - der Mann mit der 71
Nelson Piquet nach dreissig Jahren wieder im Brabham BT 49
Jo Siffert - Tod auf dem Karrierehöhepunkt
Mario Illien, Prof. Dr. Ferdinand Piech, Klaus Bischof, Jacques Deschenaux und Paul Blancpain über Jo Siffert
Rennlegende Willi Martini
Achille Varzi - Episoden zwischen Fiktion und Wirklichkeit aus dem Leben des legendären Rennfahrers
Achille Varzi - Episoden zwischen Fiktion und Wirklichkeit aus dem Leben des legendären Rennfahrers
Achille Varzi, geboren 1904 in Galliate, war ein grosses Rennfahrertalent, galt er doch als einer der besten Fahrer der frühen Dreissigerjahre. Der grosse Ruhm blieb ihm aber verwehrt, er unterlag dem glücklicher agierenden Tazio Nuvolari. 1948 verunglückte Varzi beim GP von Bern. Ein atmosphärischer Bericht von Bernhard Brägger verschmelzt Geschichtsschreibung und Fiktion und verschafft damit Einblicke in das Leben von Achille Varzi, wie sie in der nüchternen Rennliteratur so nicht vorkommen, ergänzt um historische Abbildungen.
Europa-Bergmeister Peter Schetty mit BP Racing Trophy ausgezeichnet
Europa-Bergmeister Peter Schetty mit BP Racing Trophy ausgezeichnet
1969 wurde Peter Schetty die begehrte Schweizer Auszeichnung BP Racing Trophy übergeben. Als junger Werksfahrer von Ferrari hatte er sie sich mit dem Gewinn der Berg-Europameisterschaft auf Ferrari 212E Bergspider verdient.
Heini Walter - der schnelle Schweizer Junggeselle
Heini Walter - der schnelle Schweizer Junggeselle
Der Schweizer Heini Walter errang viele Erfolge bei Bergrennen und gewann mehrere nationale und internationale Titel. Er verstarb 2009. In diesem Artikel werden seine wichtigsten Erfolge und Herausforderungen nochmals zusammengefasst.
Hans Herrmann - mit 80 noch voll im Leben
Hans Herrmann - mit 80 noch voll im Leben
Eine grosse Formel-1-Karriere blieb ihm zwar verwehrt, aber bei Langstreckenrennen war der Porsche-Fahrer und Le-Mans- Sieger aus Stuttgart sehr erfolgreich. Im Jahre 2008 feierte er seinen 80. Geburtstag.
Rennlegende Willi Martini
Rennlegende Willi Martini
Willi Martini begann seine Karriere als Helfer und Mechaniker im Umfeld von Autorennfahrern, arbeitete sich aber schnell zum Meister, zum professionellen Tuner und gar zum Fahrzeugbauer empor. Dieser Bericht schildert seinen Werdegang und zeigt seine wichtigsten Werke und Erfolge.
Peter Gethin - der Mann mit der 71
Peter Gethin - der Mann mit der 71
Peter Gethin starb im Alten von 71 Jahren im Dezember 2011. Seinen grössten rennsportlichen Erfolg feierte er 1971 beim GP von Monza, den er nach einer spannenden Windschattenschlacht mit knappem Vorsprung gewann. Dieser Bericht schaut zurück und zeigt Peter Gethin 1971 und im Jahre 2000 auf der Rennstrecke von Monza.
Die vielen Formel-1-Rennfahrer aus der Schweiz
Die vielen Formel-1-Rennfahrer aus der Schweiz
Obschon das kleine Land Schweiz eine ganze Reihe Formel-1-Fahrer hervorgebracht hat, ist der grosse Durchbruch, wie ihn zum Beispiel das Ausnahmetalent Roger Federer im Tennis geschafft hat, nicht gekommen. Ein Rückblick auf die bisherigen Formel-1-Fahrer der Schweiz bis zu Toulo de Graffenried wird hier gegeben.
Benoît Musy: Flieger, Motorrad- und Automobilrennfahrer
Benoît Musy: Flieger, Motorrad- und Automobilrennfahrer
Die Rennfahrerkarriere des Benoît Musy dauerte keine zehn Jahre. 1947 begann er auf einer Werks-Moto Guzzi seinen Geschwindigkeitstrieb auszuleben. Sechsfacher Schweizermeister auf 250er- und 500er-Maschinen. Sieger an Grossen Preisen, Sieger im nordafrikanischen Casablanca, im südamerikanischen Sao Paulo. Aber auch Sieger an nationalen Rundstreckenrennen wie im zürcherischen Regensdorf, im thurgauischen Erlen. 1954 wechselte der gebürtige Greyerzer von zwei auf vier Räder. Und Musy war auf Anhieb schnell. Sehr schnell. Siege in Francorchamps, am „Grand Prix des Frontières“ in Chimay, an der „British Empire Trophy“ im Oulton Park. Musy blieb stets der Marke Maserati treu. Zuerst der 2-Liter A6-AGCS, dann der 3-Liter 300 S und schliesslich der 2-Liter 200S/1500S – der Unglückswagen in Montlhéry.
Karl Foitek - ein Leben zwischen Rennen und Exklusivem
Karl Foitek - ein Leben zwischen Rennen und Exklusivem
Am Donnerstag dem 28.4.2011 feierte Karl Foitek mit seiner Familie und Freunden seinen 80. Geburtstag. Es war ein gelungenes Fest mit vielen prominenten Gästen. Dabei gab es viel zu Lachen, da Karl`s Leben viele witzige Ereignisse beinhaltet. Als zwanzigerjähriger Österreicher war er 1951 in die Schweiz eingereist und schon bald sollte ihn der Renn- und Sportwagen-Virus packen. Während seiner langen Berufs- und Renntätigkeit hatte er mit vielen prestige-behafteten Automarken zu tun und erfuhr sich viele eindrucksvolle Erfolge
100 Jahre Rennfahrerlegende Juan Manuel Fangio
100 Jahre Rennfahrerlegende Juan Manuel Fangio
Am 24. Juni 2011 wäre der Argentinier 100 Jahre alt geworden. Fangio ist einer der grössten Rennfahrer aller Zeiten. Am 17. Juli 1995 verstarb er in Buenos Aires im Alter von 84 Jahren. Unser Bericht zeigt nochmals die wichtigsten Stationen seines Lebens und gibt Einblicke in die überragenden fahrerischen Fähigkeiten. Zudem sind einige selten oder gar noch nie publizierte Bilder zu sehen.
René Dreyfus - Vom Rennstall zum Restaurant
René Dreyfus - Vom Rennstall zum Restaurant
René Dreyfus wurde am 6. Mai 1905 in Paris geboren, und schon bald zeigte sich sein Rennfahrer-Talent. Als Sechsjähriger lud er seine Schwester, den um ein Jahr älteren Bruder Maurice und einen Freund zu einer Fahrt auf seinem Tretauto ein, die kläglich in der Seine endete, Aber man überlebte, und René trainierte weiter. Schon mit neun Jahren war er imstande, Vaters Clément-Bayard fehlerfrei zu lenken. Als Schüler nahm er an Fahrradrennen teil, um mit 18 auf Motorräder umzusteigen, der Beginn einer beeindruckenden Karriere ....
Rudolf Fischer – der beste Amateur aller Zeiten
Rudolf Fischer – der beste Amateur aller Zeiten
Vier Schweizer stehen am 18. Mai 1952 am Start zum Grossen Preis der Schweiz: Emanuel de Graffenried auf dem 2-Liter Maserati 4CLT, Peter Hirt mit dem 12-Zylinder Ferrari 212, Max de Terra auf Simca Gordini und Rudolf Fischer mit seinem 1,5-Liter Ferrari 500. Nach 62 Runden überquert der Italiener Piero Taruffi auf Ferrari als Sieger den Zielstrich, gefolgt von Rudolf Fischer. De Graffenried wird sechster, Hirt siebter. De Terra scheidet aus. Auf einen Schlag ist Rudolf Fischers Name in aller Mund. Wenige Monate später erklärt Rudolf Fischer den Rücktritt vom Automobilrennsport.
Jo Siffert - Tod auf dem Karrierehöhepunkt
Jo Siffert - Tod auf dem Karrierehöhepunkt
Es gibt Ereignisse, da steht die Zeit still. Und alle können sich später noch genau an den Moment erinnern. Der 24. Oktober 1971 war so ein Datum. Die (Schweizer-) Rennsportwelt hielt den Atem an und verstummte: Am Sonntag Nachmittag verunglückte Jo „Seppi“ Siffert bei einem nicht zur WM zählenden Formel-1-Rennen in Brands Hatch tödlich – ausgerechnet auf jenem Kurs, auf dem er drei Jahre zuvor seinen ersten, ganz grossen Sieg feiern konnte. Dieser Artikel blickt zurück und zeigt auch Bilder aus der Karriere von Jo Siffert
Jo Siffert, das Schweizer Ausnahmetalent
Jo Siffert, das Schweizer Ausnahmetalent
Genau heute wäre Jo Siffert 75 Jahre alt geworden – hätte er den Unfall in Brands Hatch am 24. Oktober 1971 überlebt. Der Freiburger, geboren am 7. Juli 1936, war damals einer der populärsten Sportler in unserem Lande. Sein Aufstieg vom Karosseriespengler zum Pilot der Spitzenklasse hatte etwas Unvergleichliches an sich, und beispielgebend waren seine Bescheidenheit wie sein eiserner Wille, der ihn in 99 GP-Rennen zu zwei Siegen führte. Seine Leidenschaft war gleichzeitig sein Schicksal. Und: Siffert war in den 60er und 70er Jahren das Idol einer ganzen Generation.
Huldreich Heusser - Draufgänger und Rennfahrerschicksal
Huldreich Heusser - Draufgänger und Rennfahrerschicksal
Huldreich Heusser fuhr in den Zwanzigerjahren Rennen auf Steyr und Bugatti. Er verstarb früh, konnte aber einige beeindruckende Erfolge vorweisen