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Oldtimer sammeln keine Daten

Bruno von Rotz - 31.12.2015

MG B aus dem Jahr 1972

Wer die neueste Ausgabe der Zeitschrift “Auto Motor und Sport” gelesen hat, wird sich sicherlich so seine Gedanken machen, ob Autohersteller wirklich derart viele Daten über einen sammeln sollten und was wohl für Missbrauchsrisiken damit bestehen könnten. Ob Navigationsziele, noch Schaltdrehzahl, Bremsmanöver-Stärke oder Radiosenderwahl bleiben der Autoelektronik verborgen und vergessen wird auch kaum etwas, im Gegenteil, es wird mehr oder minder häufig an die “Zentrale” übermittelt. Schöne neue Welt.

Wer also “sicher” fahren will, der nimmt seinen Oldtimer aus der Garage und kann sicher sein, dass weder Google noch sonst wer von der nicht vorhandenen Elektronik informiert werden könnte, was man denn so gerade treibe.

P.S. Wir wünschen allen Lesern mit diesem letzten Blogbeitrag im Jahr 2015 einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

BMW M3 E30 und E36 auf Video

Bruno von Rotz - 30.12.2015

BMW M3 E30 und E36

BMW hat begonnen, die M3-Geschichte filmisch aufzuarbeiten. Herausgekommen sind dabei attraktiv gemachte 3-4-Minuten-Videos, die es leider bisher nur mit englischen Ton gibt, obschon die Interviews in Deutsch gehalten wären.

Doch, selbst wenn man wenig vom Text mitkriegt, sind die beiden Filmchen (weitere sollen folgen) ein Augenschmaus.

Wer Lust hat auf sieben bis acht Minuten Augen- und Ohren-Unterhaltung, der sei hiermit eingeladen zum BMW M3 E30 Video ...

... und zum BMW M3 E36 Video ...

Viel Vergnügen!

 

20 Millionen selbstfahrende Autos im Jahr 2025? Und die Klassiker?

Bruno von Rotz - 29.12.2015

Selbstfahrendes Google-Auto und Oldtimer

Soso, in gerade einmal 10 Jahren also sollen gemäss Juniper Research bereits 20 Millionen autonom fahrende Autos auf unseren Strassen herumkutschieren, wobei “unsere” hier sicherlich auf der grösstmöglichen Geografie zu verstehen ist.

Wenn es also dann hierzulande einige Tausend sind, dann erscheint die Zahl schon weniger bedrohlich. Tesla meint ja, bereits in zwei Jahren soweit zu sein, bei anderen zeigen neuliche Zwischenfälle, dass man wohl noch üben muss. Ob nun ein Jahr früher oder später, das selbstfahrende Auto wird kommen, so sicher wie es das Navigationssystem, der Abstandsradar oder die automatische Einparkvorrichtung inn den Personenwagen schaffte.

Für unsere Oldtimer und Youngtimer ändert sich damit natürlich wenig, ausser, dass sie nun die Verkehrsfläche mit eben diesen computergesteuerten Autos teilen müssen. Zumindest kurzfristig.

Mittelfristig werden dann allerdings immer weniger Leute in der Lage sein, ein Auto manuell zu steuern. Schon heute wissen viele Autofahrer nicht mehr, wie man eine Starthilfe (Choke) oder eine Zündverstellung (Vor-/Nachzündung) bedient und selbst das händische Einschalten der Lichtanlage scheint schon den einen oder anderen zu überfordern. Langfristig also vermindern diese autonomen Autos den Fahrernachwuchs, aber vielleicht gibt es ja dann gute Youtube-Videos, die den Kids von morgen das Fahren im Oldtimer beibringen. So unwahrscheinlich ist dies gar nicht ...

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Als der Stadt- noch dem Testverbrauch entsprach

Bruno von Rotz - 28.12.2015

Opel Astra GSi 16V 1991 (© GM Corporation / Opel)

Erinnern Sie sich? Vor 25 Jahren wurden die Verbrauchswerte von den Herstellern nach DIN angegeben, also entlang von drei Messproben, nämlich bei konstant 90 km/h, konstant 120 km/h und im Stadtverkehr.

Ein Opel Astra GSi 16V verbrauchte bei 90 km/h zum Beispiel 5,9 Liter, bei 120 km/h 7,4 Liter und im Stadtverkehr 9,9 Liter pro 100 km. Und er war damit ein sehr sparsames Auto.

Geriet nun ein derartiges Auto in die Fänge der Testjournalisten der Autozeitschriften, dann gaben diese natürlich tüchtig Gas und entsprechend kamen Verbräuche heraus, die sich nicht unbedingt im Bereich der konstant 90 km/h Werte tummelten, sondern typischerweise auf Höhe des Stadtverbrauchs. Das war fast so sicher wie das Amen in der Kirche und so überraschen die 9,7 Liter, die Auto Motor und Sport für den Astra GSI 1991 notierte pro 100 km denn auch nicht.

Diese Ergebnisse waren aber auch nachvollziehbar und keiner hätte Opel vorgeworfen, dass hier geschummelt würde. Und wer sich den Astra GSI kaufte und nicht allzu sehr aufs Gaspedal trat, der konnte mit Verbräuchen irgendwo zwischen DIN-Durchschnittswert  und Stadtverbrauch rechnen, also 8 bis 9 Liter pro 100 km. Aber eben, das war früher so ...

 

Weihnachten im milden Osten

Bruno von Rotz - 27.12.2015

Peugeot 205 GTI 1991

Karl Mays Buch “Weihnachten im Wilden Westen” stiftete mich zu dieser Überschrift an, obschon “Osten” bestenfalls in Bezug auf den amerikanischen Westen Mays eine korrekte geografische Angabe für Zentraleuropa ist.
Anlass dafür ist jedenfalls das überraschend milde und fast schon herbstlich anmutende Wetter, das uns nun schon eine ganze Zeit beschert wird.

Zwar kommt dabei kaum eine weihnachtliche Stimmung auf und auch die Ski-Touristenorten haben keinen Grund zur Freude, dafür ist es manchem Oldtimer- oder Youngtimer-Besitzer gegönnt, auch einmal am 25. oder 26. Dezember eine Runde zu drehen, ohne Winterreifen zu benötigen und sich um Streusalz Sorgen zu machen.

Peugeot 205 GTI 1991 von hinten

Dies haben denn auch viele gemacht, wie ich mich anlässlich einer kurzen Spritztour selber überzeugen konnte. Weiterhin viel Vergnügen!

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Navigationsgerät vor über 50 Jahren

Bruno von Rotz - 26.12.2015

Navigation im Ford Aurora von 1964

Heute können wir es uns kaum mehr vorstellen, ein unbekanntes Ziel anzufahren, ohne dass wir dieses im Navigationsgerät eingeben würden, aber noch vor 30 Jahren war ein solches Gerät für die meisten Leute noch Science Fiction.

Ford allerdings erdachte bereits vor über 50 Jahren eine Lösung, die den heutigen Navigationssystem durchaus ähnlich sah.

Im Ford-Konzeptfahrzeug Aurora von 1964 war nämlich ein Gerät installiert, das eine Karte anzeigen konnte, die sich automatisch entsprechend der Fahrzeugposition verschob.

Die Automobil Revue beschrieb die neue Einrichtung und die anderen futuristischen Instrumente wie folgt: “Rund um den Fahrersitz werden einige stark in die Zukunft weisende Instrumente gezeigt. Dazu gehört eine Radareinrichtung, die vor blockierten Strassen warnt, ein Instrument, das die Lage des Fahrzeugs auf einer bestimmten Strecke der Landkarte anzeigt, ein Automat, der die Fahrgeschwindigkeit auch auf Steigungen ohne Zutun des Fahrers konstant hält (und erst ausser Funktion tritt, wenn die Bremse betätigt wird) ...”

Ford Aurora von 1964

Was Ford da also vor über 50 Jahren ersonnen hatte, entspricht so ziemlich dem, was wir heute in unseren Autos auch wieder vorfinden, aber vor einem halben Jahrhundert gehörte schon einiges an Erfindungsgeist dazu, sich derartige Dinge auszumalen. Oder wer glaubt, er ist in der Lage, sich die Inneneinrichtung der Autos von 2065 auszudenken?

Mehr Bilder zum Ford Aurora gibt es natürlich im Zwischengas-Bilderarchiv .

 

... verleiht Flügel ...

Bruno von Rotz - 25.12.2015

Dodge Daytona 1969 (© Mecium)

Mitte der Sechzigerjahre gelangten die Stock Cars, die in der Nascar-Serie fuhren, an ihre aerodynamischen Limits. Die Motoren waren so stark geworden, dass die Wagen sehr schwer zu fahren wurden, abhoben oder ohne Vorwarnung hinten die Haftung verloren. Mit dem Dodge Charger 500 wurde dieses Problem von Chrysler angegangen, in dem ein hohe Spoiler auf das Heck gesetzt wurde.

Dodge Daytona 1969 (© Mecium)

Ford und Mercury reagierten postwendend. Chryslers Hemi-426-Motor wies aber inzwischenn gegenüber der Konkurrenz ein Leistungsdefizit von rund 70 bis 80 PS auf und das neue Hubraumlimit, das die Nascar für das Jahr 1971 angekündigt hatte, drohte im die Konkurrenzfähigkeit zu entziehen. Da setzte Bob McCurry ein Spezialprogramm auf und liess den Dodge Charger Daytona bauen, der mit aerodynamischer Front und optimierter Gesamtaerodynamik sofort zum schnellsten Renntourenwagen der NASCAR wurde. 199.985 Meilen pro Stunde fuhr er in seiner Qualifikationsrunde in Talladega im Schnitt und er gewann bis 1971 45 der 59 Rennen. Mit einen cw-Wert von 0.28 war er sehr windschlüpfig, aber er zeigte sich auch als sehr fahrsicher, so dass einer der damaligen Rennfahrer meinte, dass jeder Autofahrer damit eine Runde mit einem Schnitt von 180 Meilen pro Stunde fahren könnte.

Plymouth Hemi Superbird 1970 (© Mecum)

Wer dieses Gefühl erleben möchte, sollte seinen Blick auf die alljährlich in Kissimmee stattfindende Versteigerung von Mecum wenden, wo zwischen dem 15. und 24. Januar 2016 gleich mehrere dieser Flügelmonster versteigert werden.

Scheunenfund Dodge Daytona 1969 (© Mecum)

Sogar für Heimwerker ist etwas dabei, denn für USD 150’000 bis 180’000 kann man sich einen Scheunenfund-Daytona kaufen.

Doge Charger Hemi Daytona 1969 (© Mecum)

Restauriert und mit Hemi-Motor ausgerüstet kostet ein anderes Fahrzeug dann allerdings bereits USD 700’000 bis 900’000.

Plymouth Superbird 1970 (© Mecum)

Attraktiv auf aufsehenerregend sind sie alle, ob nun mit Dodge- oder Plymouth-Emblem. Und die Wertentwicklung spricht für diese Autos ...

 

Wenn der Weihnachtsmann auf Einkaufstour geht ...

Bruno von Rotz - 24.12.2015

Subaru 1600 mit dem Weihnachtsmann

Es nahte wieder einmal das Weihnachtsfest und der Weihnachtsmann machte sich Gedanken über seinen bevorstehenden Aufritt. Ich kann unmöglich wieder mit dem Schlitten und den Rentieren auffahren, ich mache mich ja lächerlich, sagte er zu sich selber. Und so machte er sich eines Morgens ins Autohaus auf, das so praktisch am Nordpol gelegen war. Er trat ein und sagte, er brauche einen Ersatz für seinen Rentierschlitten.

Der freundliche Autoverkäufer blickte aufmerksam von seinem aufwändigen Verwaltungskram auf und meinte, er komme sofort. Es dauerte dann doch noch zehn oder zwanzig Minuten, denn einige seiner Kunden wollten am Telefon noch etwas an ihren Offerten ändern und auch seine Frau musste wissen, ob sie nun Salat vorbereiten sollte als Vorspeise oder etwas anderes. Aber schliesslich gesellte sich der Autoverkäufer zum Weihnachtsmann, der sich derweil schon hatte umschauen können. “Rot muss er sein, das ist klar”, meinte der Bärtige zum Glattrasierten. “Das schränkt die Wahl schon deutlich ein”, antwortete jener, “denn das ist heutzutage keine beliebte Farbe mehr”. “Und natürlich will ich kein neues Auto, es muss ein Oldtimer oder Youngtimer sein, wie ihn die Fernsehkommissare fahren”, fuhr der Weihnachtsmann fort. Und der Verkäufer führte ihn in eine hintere Ecke, wo tatsächlich neben vielen anderen Gebrauchten auch drei rote Autos standen. “Am besten fahren Sie einfach einen nach dem anderen Probe; ich würde ja den Subaru empfehlen, aber vielleicht steht Ihnen ja doch nach mehr Rallye-Ambience?” schlug der gut gekleidete Verkäufer vor.

Lancia Delta Integrale und der Weihnachtsmann

Und schon machte sich der Weihnachtsmann auf den Weg und liess sich von den Vorteilen des Allradantriebs im Subaru 1600 überzeugen. Als nächstes setzte er sich in einen Lancia Delta Integrale und schliesslich in einen Renault 5 Turbo. Zurück von den drei Probefahrten fasste er zusammen: “Sie gefallen mir alle! Der Subaru ist sicherlich das praktischste von den Dreien, denn er hat eine umklappbare hintere Sitzbank und relativ viel Kofferraum. Der Lancia ist wohl der Schnellste und auch er bietet gute Raumverhältnisse. Der Renault aber ist sicherlich kaum für das Transportieren von grossen Paketen geeignet, aber er hat mir sehr viel Spass gemacht, weil er sich so herrlich in die Ecken werfen lässt und trotz der nur zwei angetriebenen Räder doch viel Traktion hat. Zudem hat er diesen herrlichen Turbo-Bums. Was soll ich nur tun?”

Renault 5 Turbo und der Weihnachtsmann

Der Verkäufer schaute in seinen Unterlagen nach und erkannte, dass er wohl am Renault am meisten verdienen würde und schlug vor: “Lassen Sie Ihr Herz entscheiden. Was wollen Sie mit einem grossen Kofferraum, wenn Sie dabei keine Freude am Fahren empfinden? Und überhaupt laden die Kinder heutzutage doch sowieso alles vom Internet herunter und ein paar USB-Sticks, Smartphones und Computerspiele können Sie auch im Kofferraum hinter dem Mittelmotor des Renault 5 Turbos unterbringen”.

Der Weihnachtsmann liess sich überzeugen, kaufte den Renault und fuhr von dannen.

Und wenn dieses Jahr manches Weihnachtsgeschenk etwas kleiner ausfällt, dann liegt es sicherlich am kleinen Kofferraum des französischen Kompaktsportlers. Mehr konnte der Weihnachtsmann halt nicht transportieren ...

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Keine Trendwende - die Klassikerpreise sollen auch 2016 weiter steigen

Bruno von Rotz - 23.12.2015

Poll 48 - Trendwende

Immer wieder wird diskutiert, dass die Oldtimer- und Youngtimer-Preise unmöglich so weiter steigen könnten und dass die “Blase” irgendwann platzen müsse. Und kaum erzielt eine Versteigerung irgendwo auf der Welt unbefriedigende Ergebnisse unter den Erwartungen, sind sofort einige Propheten auf dem Platz, die von Marktkorrekturen und sinkenden Preisen sprechen.

Unsere “ Frage der Woche ” an unsere Leser lautete daher, ob sie der Ansicht seien, dass wir die Trendwende erreicht hätten oder ob die Preise weiter steigen würden.

Der Optimismus erstaunte sogar uns. 16% gehen davon aus, dass die Preise mit kaum verlangsamtem Wachstum weiter steigen werden.

42% gehen von einem, wenn auch etwas moderateren Preisanstieg aus, wobei vor allem die gesuchten Klassiker im Blickpunkt der Käufer sein sollen.

29% sagen eine Marktstagnation voraus, also weder starke Preissteigerungen noch -senkungen.

Insgesamt rund 87% also gehen nicht davon aus, dass es günstiger wird, Klassiker zu kaufen im Jahr 2016.

Der Rest geht etwa hälftig davon aus, dass die Preise leicht oder deutlich fallen werden.Gerade einmal ein Dutzend aus Hundert also sieht Marktkorrekturen nach unten für gekommen, wenn die Mehrheit Recht hat, werden wir also auch im kommenden Jahr 2016  neue Rekordpreise an Versteigerungen sehen. Die drei grossen Auktionshäuser, die im Januar in Arizona wieder zu ihren mehrtägigen Verkaufsanlässen einladen, jedenfalls bereiten sich bereits entsprechend vor und unterstützen mit ihren Schätzwerten die These der Optimisten.

Hier die Antworten zur Frage der Woche noch grafisch aufbereitet:

Antworten zur Frage der Woche - Trendwende bei den Klassikerpreisen im Jahr 2016

Alle Auflösungen und Kommentare zu früheren Fragen der Woche finden sich in einem eigenen Themenkanal .

Und natürlich haben wir bereits wieder die nächste Frage gestellt. Dieses mal wollen wir wissen, ob auch hierzulande Replicas mit modernen Motoren wünschbar sind, wie jetzt gerade in den USA neu eingeführt.

 

Die Sache mit der Zahl Fünf

Balz Schreier / Daniel Reinhard / Bruno von Rotz - 22.12.2015

Subaru Impreza 555

Ja, es gab ein Auto, das fuhr gleich mit drei Fünfen herum. Rallye-Fans erinnern sich sofort an die schnellen Subaru Impreza mit der “555”. Das war keine Startnummer, sondern der Sponsor und der musste mit dem Verbot der Tabakwerbung mehr oder weniger verschwinden.

Die Zahl “5” hat heute auch für uns eine besondere Bedeutung, denn wir sind nun “fünf” Jahre alt. Exakt vor einem halben Jahrzehnt, am 22. Dezember 2010, legten wir den virtuellen Hebel um und öffneten zwischengas.com für die Öffentlichkeit. Und seither vergeht kein Tag, da wir nicht von Neuem aus der Oldtimer-/Youngtimer-Welt berichten, an Veranstaltungen sind oder uns selber hinter das Lenkrad setzen. Daraus sind Tausende von Artikeln, Blogs und Neuigkeiten entstanden. Wie genau, das haben wir in einer Bildergeschichte erklärt.

Making Of (2 CV)

Darum befassen wir uns hier in diesem Blog mit den Dingen, die aussergewöhnlich oder superlativ-würdig sind.

Im Jahr 2012 veröffentlichten wir einen Bericht über einen Lincoln Cosmopolitan. Dieser Bericht führte das ehemalige Concours-Fahrzeug wieder mit der Besitzerfamilie zusammen, worauf eine erste und schliesslich noch eine zweite Restaurierung folgte. Im Jahr 2016 hoffen wir nochmals Gelegenheit zu erhalten, den Bericht mit der frisch erstrahlenden Schönheitskönigin abschliessen zu können.

Lincoln Cosmopolitan

Und dann gab es das Auto, aus dem wir gar nicht mehr aussteigen wollten. Ja, der AC Ace Bristol von 1960 hatte es uns angetan. Nur selten stimmen Form, Ausstrahlung und Fahrfreude so sehr überein. Ein Traum!

AC Ace Bristol 1960

Die verregnetste Foto-Expedition war wohl diejenige im Jahr 2013 am Gaisberg. Es regnete so stark, dass die umliegenden Strassen zugeschwemmt wurden und manches Team nur noch über weite Umwege nachhause kam. Und wir selber und unsere Ausrüstung wurde mehr als nur nass.

Regen am Gaisbergrennen 2013

Mancher Reportage-Tag wurde länger als 24 Stunden, vor allem wenn An- und Wegfahrt dazukamen. Die Reisen nach Le Mans sind symptomatisch. Von Samstag früh 8 Uhr bis Montag Mittag mit nur zwei, drei Stunden Schlaf und einer 900-km-Fahrt dazwischen. Und dann müssen die Bilder noch nachbearbeitet und hochgeladen werden ...

Von Zeit zu Zeit gab es auch einmal Pannen, meist weil das Benzin oder der Strom ausging. Und nicht selten an den ungünstigsten Stellen ... Aber schliesslich liessen sich immer alle Probleme ausräumen.

Ja, über die letzten fünf Jahre war einiges los und vieles bleibt in Erinnerung. Das ist gut so, denn jetzt sind die nächsten fünf Jahre angebrochen und mit denen wollen wir die ersten fünf auf jeden Fall übertreffen. Und darauf stossen wir (virtuell) an ...

 

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