

Zwischengas Blog
Wenn die Reize von neuen Autos nicht mehr genügen
Bruno von Rotz - 22.05.2012 |
Neue Autos (auf Autoausstellungen) ziehen immer viele interessierte Leute an, Jahr für Jahr konnten die Autosalons in den Siebzigerjahren Besuchsrekorde vermelden. British Leyland scheint allerdings der Attraktivität der ausgestellten Modelle am Pariser Salon im Jahr 1972 nicht ganz getraut zu haben. Um den Fahrzeugen zusätzlichen “Glanz” zu verleihen heuerte man eine ganze Truppe von Standgirls an und hiess sie, zweifelsfrei durchsichtige Textilien zu tragen.
Ob dann die Salon-Besucher dann überhaupt noch Augen für den Austin 2200 oder den Triumph GT6 gehabt haben, ist im besten Falle fraglich.
Tags: Marketing, Verkauf, Autos von gestern, Bilder (fast) ohne Worte, Autosalon
Als es noch Zündschlüssel und Türschlösser gab
Bruno von Rotz - 21.05.2012 |
Für mehrere Generationen war es der normalste Vorgang der Welt. Um ein Auto zu öffnen, steckt man den Schlüssel in das Türschloss und dreht ihn. Zum Starten schiebt man den Zündschlüssel in das Zündschloss und dreht ihn.
Aktuelle und zukünftige Generationen aber werden diese Normalität gar nicht mehr erleben.
Heute öffnet sich ein Auto entweder von selbst, wenn man sich nähert, oder es reicht ein Druck auf eine unförmige Fernbedienung. Und der Motor startet allenfalls nach dem Einstecken des (elektronischen) Schlüssels und durch Druck oder ausschliesslich nach Pressen eines Startknopfes. Man darf sich gar nicht überlegen, was es bedeutet, sollten einst die Batterien für diese technischen Wunderschlüssel nicht mehr verfügbar sein oder die komplexe Elektronik ersetzt werden müssen. Was heute als Bedienungserleichterung verstanden wird, wird morgen zu einer mechatronischen Herausforderung werden.
Tags: Problemlösung, technische Probleme, Erinnerungen
Wo sind die alten Autos an der Mille Miglia?
Bruno von Rotz - 20.05.2012 |
Einmal mehr hat die Mille Miglia 2012 ausserordentliche und seltene alte Autos angezogen. Teilnehmen dürfen Fahrzeuge, die zwischen 1927 und 1957 an der originalen Mille Miglia dabei waren, respektive einem früheren Teilnehmer entsprechen. Es wird viel Wert auf Originalität und Korrektheit gelegt. Soweit so gut.
Trotz beinahe 400 Teilnehmerfahrzeugen ist der Begleittross von Mechaniker- und Unterstützungs-, aber auch Promotionsfahrzeugen und anderen Vereinigungen, die im Strudel der Mille Miglia, die ja auf normalen, offenen Strassen durchgeführt wird, mitziehen, manchmal fast übermächtig. Allzu selten nur sieht man die Mille-Teilnehmer alleine auf der Strecke und man fragt sich, ob da nicht zuviel des Guten betrieben wird. Schliesslich konnten die Haudegen, die vor 60 und mehr Jahren über die 1000 Meilen fuhren auch nicht darauf zählen, dass der Mechaniker nur wenige Meter hinter ihnen herfuhr. Das wäre auch kaum möglich gewesen, so hoch waren die Geschwindigkeiten damals.
Trotz allem, die Mille Miglia ist ein Erlebnis, für Teilnehmer genau wie für die Zuschauer. Und wir werden natürlich in Kürze einen umfangreich bebilderten Beitrag dazu veröffentlichen.
Tags: historische Rennveranstaltungen, Erinnerungen
Vor 42 Jahren fand das erste ADAC-24-Stundenrennen auf dem Nürburgring statt
Bruno von Rotz - 19.05.2012 |
Heute um 16:00 Uhr startet das 40. ADAC 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring. Die erste offizielle Austragung fand im Jahr 1970 statt, dreimal fiel die Veranstaltung wegen der Ölkrise und wegen Umbauten aus. Das erste Rennen gewannen Hans Joachim Stuck und Clemens Schickentanz auf einem BMW 2002 TI und auch die nächsten drei Austragungen gingen an BMW. 1973 siegte Niki Lauda zusammen mit Hans Peter Joisten auf einem BMW 3,3 CSL Coupé von Alpina, wobei bei diesem Rennen aus Sicherheitsgründen eine achtstündige Nachtruhe verordnet wurde.
In der Siegerliste finden sich sowohl berühmte Fahrer, z.B. Klaus Ludwig, Emanele Pirro, Johnny Cecotto, Joachim Winkelhock, Armin Hahne, Christian Danner, etc. als auch legendäre Fahrzeuge wie die Porsche Carrera RSR in den verschiedensten Ausführungen, BMW 3,0/3,3 CSL, M3, Ford Escort RS 2000 oder Chrysler Viper, um nur einige zu nennen.
Über die Jahre hat sich das ADAC 24 Stundenrennen vom Nürburgring zu einer der populärsten Rennsportveranstaltungen überhaupt gemausert, das Hundertausende anzieht und Motorsport bietet, wie wir ihn auch vor dreissig und vierzig Jahren hatten.
Tags: Rennfahrer, historische Rennveranstaltungen, Erinnerungen, Ankündigung
Treffen der Automobil-Historiker in Belgrad
Ivan Kolev - 18.05.2012 |
Am 21. April 2012 trafen sich auf Einladung von Nebojsa Djordjevic, Präsident der Vereinigung der Automobil-Historiker (UIA) in Belgrad eine Gruppe von automobilistischen Ahnenforschern zum sechsten Jahresmeeting. Treffpunkt war ein Amphitheater der Fakultät Transport- und Verkehrsingenieurwesen der Universität Belgrad.
Wie üblich wurden einige Vorträge von lokalen und eingeladenen Historikern gehalten, dieses Mal:
1. The Cadillac des serbischen Königs George (von Miroslav Milutinovic)
2. NSU Fahrzeuge und Motorräder in Serbien (von Vladimir Veselinovic)
3. Wappen/Embleme des Automobilclubs des jugoslawischen Königreiches (von Nebojsa Djordjevic)
4. Der einmalige Alfa Romeo der Gebrüder Jankovits (von Daniel Tomicic, Kroatien)
5. Unbekannte Lastwagen, Vans und Spezialfahrzeuge basierend auf dem Zastava 615/620 (von Alexander Vidojkovich)
6. Karosserieaufbauten von “Vatrosprem” (von Alexander Zajc)
7. Das Avala Autorennen von 1927 (von Nebojsa Djordjevic)
Offizielle Gäste des Treffens waren Pal Negyesi aus Ungarn, Bogdan Coconoiu aus Rumänien, Dino Milic-Jakovlic von Kroatien, Goran Bilan aus Bosnien und Ivan Koley aus Bulgarien. Einige reisten gar im Oldtimer an. Nach den Vorlesungen diskutierte man anlässlich einer Cocktailparty weiter. Zudem wurden einige neue Bücher zur Automobilgeschichte der Region präsentiert, u.a.
“Autos aus Ungarn” (Autor Istvan Zsuppan, Editor Pal Negyesi, der nur wenige Tage später auch ein neues Buch über die Skoda-Geschichte ankündigte), “Automobilrennsport in Rumänien 1904-2010 (Autor Martin Dumitrescu, Editor Bogdan Coconoiu), “Rennt Leute, das Auto kommt - Automobilgeschichte von Kroatien 1898 - 1945” (Autor Valentino Valjak), “Die goldenen Jahre des Automobils in Bosnien und Herzegowina” (Autor Goran Bilan), sowie “Geschichte des Automobils im bulgarischen Königreich von 1896 bis 1946” (Auto und Verleger Ivan Kolev).
Zudem wurden auch Oldtimermagazine präsentiert, nota bene “Avto Motor Classic” (viermaliges Erscheinen pro Jahr seit 2004) und “Avtoklasika and Motorcycles” (monatliches Magazin aus Bulgarien, erscheint seit 2003), präsentiert durch Ivan Kolev. Leider musste auch das Verschwinden ähnlicher Zeitschriften registriert werden, so beendete “Oldtajmerki yjesnik” (Kroatien) sein Erscheinen 2011, “Oldtajmer” (Serbien) beendete seine Tätigkeiten bereits 2005.
Im Zusammenhang mit dem sechsten Historikertreffen fand auch eine Oldtimer-Ausstellung mit über hundert historischen Fahrzeugen statt, darunter sogar einige besonders rare jugoslawische Beispiele und zwanzig Motorräder. Die Fahrzeuge waren aus Serbien, Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Bosnien und Italien angreist und in der Universität von Belgrad aufgestellt. Das älteste Automobil war ein Dodge Model 30 aus dem Jahr 1921 (Besitzer Miladin Savicic). Zu betrachten waren auch der Alfa Romeo 1900 C Sprint von 1952 (Besitzer Francesco Bonifanti), der russische GAZ 13 “Chaika” (durch Besitzer Valentine Karavulchey von Bulgarien zum Anlass gefahren), ein Leyland Royal Tiger Worldmaster Bus von 1961 sowie ein Zastava 620 B S-500 Feuerwehrauto aus dem Jahr 1965.
Tags: Veranstaltungen, Erinnerungen, Bücher
Jetzt geht es wieder los - Mille Miglia 2012
Daniel Reinhard - 17.05.2012 |
Einer der zwei absoluten jährlichen Höhepunkte im historischen Motorsport nimmt heute Abend wieder seinen Anfang. Von Brescia nach Rom und wieder zurück. Mille Miglia, dies bedeutet 1’600 km am Stück. Nicht mehr ganz nonstop, aber doch mit wenig Schlaf.
Die Fahrzeuge und Teams werden heute ab 10 Uhr auf dem Piazza Paolo Vl in Brescia vorgestellt. Gestartet in Richtung Ferrara wird heute Abend 18.45 in der V. le Venezia.
Am Freitag rollt die einzigartige Fahrzeug-Parade in Richtung Rom, von wo sie dann am Samstag in einem Rutsch zurück ins Ziel nach Brescia donnert.
Die Etappen sind für Mensch und Maschine extrem lang und anstrengend. Wer ohne Hilfstrupp unterwegs ist, kommt kaum zum schlafen. Ist das Zwischenziel endlich erreicht, muss das Fahrzeug noch für die kommende Etappe vorbereitet werden. Bis man dann endlich mit dem Bus im Hotel angekommen ist, reicht es gerade mal für eine auffrischende Dusche und bald schon geht es wieder weiter.
Aber und jetzt kommt das grosse Abe, das die ganzen Mühen vergessen macht. Nirgendwo auf der Welt fährt man 1’600 km in einer Masse von derart vielen begeisterten Zuschauern.
Vergessen sind die schlaflosen Nächte, wenn man die Kinder am Strassenrand schreien und winken sieht. Die Begeisterung nimmt kein Ende.
Tausende säumen den Strassenrand. Ähnlich der Tour de France wird man angefeuert und hört dauernd die zwei Wörter: „Bella Machina“!
Am Ende ein Glas Champagner und noch einmal durch die tosende Menge in Richtung Hotel, wo der Körper nach drei Tagen und zwei Nächten endlich in die Horizontale fallen kann.
Tags: Historischer Rennsport, Bilder (fast) ohne Worte
Designer Ercole Spada vermisst sein Erstlingswerk Aston Martin DB4 Zagato in Luzern
Thomas Sutter , Daniel Reinhard - 16.05.2012 |
Ercole Spada ist einer der bedeutendsten Designer der Sechziger- bis Neunzigerjahre und trotzdem vielen kaum bekannt. Neben Fahrzeugen wie dem Alfa Romeo Junior Zagato, Alfa Romeo 2600 SZ, Ford GT 70 oder mehreren Serien der BMW 5-er- und 7-er-Reihe schuf er auch den Aston Martin DB4 Zagato, sein Erstlingswerk! Gestern weilte Spada, mittlerweile 74 Jahre alt, in Luzern im Verkehrshaus, um den nur 19 Mal gebauten Aston Martin digital zu vermessen.
„Ich erinnere mich noch genau, wie John Wyer 1960 bei Zagato auftauchte und nach einem Auto verlangte, das in der Lage sei, die Ferrari beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zu schlagen. Als Basis-Auto war ein Aston Martin DB4 gesetzt und meine Aufgabe war es, das Auto leichter zu machen und eine aerodynamischere Karosserie zu entwerfen“, erzählte Spada. Er schuf nicht nur irgendeinen schnelleren Aston Martin sondern - zumindest aus heutiger Sicht - eine Ikone des Sportwagenbaus.
Anstelle von Stahlblech kam Aluminium zum Einsatz, weitere wichtige Kilogramme wurden mit Plexiglas anstelle von Glas bei den Scheiben eingespart. Das Auto, 1961 in Le Mans von den Franzosen Jean Kerguen und Jacques Dewes gefahren, schied zwar nach 286 Runden aus, im Jahre darauf schafften sie gerade mal die Hälfte der Runden vom Vorjahr und beide Male war der Grund eine schadhafte Zylinderkopfdichtung.
Aus den kühnen Träumen von John Wyer, die Ferraris zu schlagen, wurde nichts, nicht einmal Spitzenpiloten wie Jim Clark oder Roy Salvadori schafften es. 1961 lenkte Salvadori den Zagato hinter dem siegreichen Ferrari 250 GT SWB von Mike Parkes bei der RAC- Goodwood-Tourist-Trophy auf den 2. Platz. Das war’s dann auch schon. Der Aston Martin DB4 Zagato wies gegenüber den Ferrari SWB und später den GTO immer ein höheres Ausgangsgewicht auf, ausserdem dürften auch die Motoren der italienischen Derivate über eine höhere Leistung verfügt haben.
Ercole Spada meinte, sein Werk heute betrachtend. „Der Entwurf überzeugt immer noch. Die Linien des Autos widerspiegeln die geduckte, dynamische und aggressive Spannung einer Raubkatze vor dem Sprung.“
Mit gutem Grund zeigte er sich stolz, denn mit seinen damals 23 Jahren hatte er ein wahres Meisterwerk geschaffen. Kein Wunder machte der gebürtige Mailänder dann bei Zagato als Chefdesigner Karriere.
Nach der Arbeitsweise von früher gefragt, schmunzelte Ercole Spada: „Die ersten Skizzen wurden von Hand angefertigt, dann ging’s auf’s Reissbrett. An Computer und dreidimensionale Zeichnungen, wie sie heute Standard sind, dachte damals noch niemand“.
Und dass man heute Autos mit einem grossformatigen Scanner mittels Laser abtasten und in ein digitales Modell umsetzen kann, davon hätten die Zagato-Mannen im Jahr 1960 nicht mal zu träumen gewagt.
Auch das Verkehrshaus Luzern freute sich über den berühmten Gast: „Wir freuen uns natürlich, dass uns mit Ercole Spada einer der wichtigsten Auto-Designer besucht. Gleichzeitig sind wir auch etwas stolz, eine solche Ikone wie den Aston Martin DB4 Zagato in unserer Sammlung zu haben, wir haben dieses Modell gerne für den “digitalen Scan” zur Verfügung gestellt“.
Tags: Designer, Raritäten, Ausstellungen
Alte Autos in Erstbesitz
Bruno von Rotz - 15.05.2012 |
Es gibt sie noch, die alten Autos, die sich immer noch in Erstbesitz befinden. Gottseidank. Wie der abgebildete Mercedes-Benz S-Klasse der Sechzigerjahre, der seiner Käuferin auch heute noch beste Dienste erweist.
Das Schöne an Erstbesitzfahrzeugen ist, dass die Geschichte garantiert vollständig, die Belege meist geordnet vorhanden sind und die Wartung sorgfältig ausgeführt wurde, da nie eine kurzfristige Veräusserung geplant war. Und wenn nichts schlimmes passiert war, befindet sich auch Lack, Innenausstattung und Technik im Auslieferungszustand. Dies kann keine auch noch so gute Restaurierung ersetzen. Und die Geschichten, die die Erstbesitzerin vom Auto erzählen kann, sind sowieso unersetzlich.
Zu sehen war das gereifte Paar an der DolderClassics vom 13. Mai 2012. Mehr Bilder und Hintergründe dazu gibt es in einem separaten Artikel .
Tags: Erinnerungen, Bilder (fast) ohne Worte, Oldtimerbesitz
Carroll Shelby - Rennfahrer und Rennunternehmer
Bruno von Rotz - 14.05.2012 |
Beinahe unermüdlich war Carroll Shelby (im Bild rechts neben Dan Gurney, Foto Copyright Dave Friedman). Als er aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Rennsport zurücktreten musste, baute er sich mit der AC Cobra sein eigenes Denkmal. Vor vier Tagen (10. Mai 2012) verstarb er in Dallas im Alter von 89 Jahren.
Seinen grössten Rennsieg als Fahrer errang er bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1959, als er auf dem Aston Martin DBR1/300 zusammen mit Roy Salvadori gewann.
Neben der Cobra, die auf sein Konto ging, baute Shelby mit Ford zusammen auch erfolgreiche Mustang-Derivate, die sich durch höhere Fahrleistungen und bessere Fahreigenschaften auszeichneten.
Bis ins hohe Alter setzte er seine Autoträume um und beriet Ford unter anderem auch beim Ford GT Projekt.
Mit Carroll Shelby verlässt uns ein Mann, der schon zu Lebzeiten eine Legende war, Benzin im Blut hatte und uns als echter “Racer” in Erinnerung bleiben wird.
Tags: Rennfahrer, Rennwagen, Erinnerungen
Wenn Kleine gross herauskommen
Bruno von Rotz - 13.05.2012 |
Die Versteigerungen der letzten Monate hatten es schon gezeigt, auch kleine und eigentlich in grossen Serien gefertigte Alltagsautos können hohe Preise erreichen. Wir erinnern uns alle noch an den Citroën 2CV, der in Paris für Furore sorgte. Gestern kam in Monte Carlo an der Versteigerung von RM ein Fiat 500 Nuova unter den Hammer. Mit Jahrgang 1958 gehört er zu den frühen Exemplaren und der Zustand wurde als ausgezeichnet beschrieben. Zudem war er nicht nur professionell restauriert worden, sondern wurde auch “komplett” angeboten mit allen Papieren, Handbüchern, Werkzeug, etc..
Trotzdem musste man sich im Vorfeld der Auktion fragen, ob ein “normaler” Fiat 500 Nuova denn wirklich Euro 20’000 bis 28’000, denn so war der Wagen von RM eingeschätzt worden, sein konnte, liegt doch der Preis für Fahrzeuge selbst im Classic-Data-Zustand 1 bei unter Euro 20’000.
Nun, die anwesenden Käufer an der Versteigerung vom 12. Mai 2012 gaben die Antwort, sie boten bis Euro 30’000 (CHF 36’036) für den kleinen Italiener, vermutlich ein Weltrekord für diesen Fahrzeugtyp.
Und als dann am Schluss der Auktion noch ein Fiat 500 Mare von 1969 - eine nachträglich von der Firma “Giovanni Vernagallo’s Carozzeria Holiday” im Sinne des früheren Fiat Jolly konvertierten normalen kleinen Fiats 500 - ausgerufen wurde, gingen die Gebote gleich nochmals auf Euro 30’000 hoch und übertrafen damit den Schätzpreis gleich um 40%.
Eine Analyse der RM Auction Monaco vom 12. Mai 2012 findet sich in einem ausführlichen Artikel samt detaillierter Ergebnisliste.
Die hier gezeigten Bilder stammen von RM Auction.
Tags: Auktionen, Investitionen, Raritäten, Marktpreise
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