Enzmann 500 - zwei Takte und Leichtbau
Zusammenfassung
Bis 1960 hatten Enzmann-Sportwagen auf Türen verzichten müssen, zugunsten der Stabilität und zum Nachteil für weniger sportliche Semester. Mit dem Enzmann 500 sollte bewiesen werden, dass sich eine Kunststoffkarosserie auch für andere Plattformen eignet als für den VW-Käfer, welcher die Basis für den bekannteren Enzmann 506 bildete. Dieser Bericht bietet einen Überblick über alle vorhandenen Fakten und Vermutungen und zeigt das Fahrzeug in vielen bisher teilweise unveröffentlichten Bildern
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Italienische Grazie aus der Innerschweiz
- Im Innern typisch Enzmann
- Kraftvolle technische Basis
- Ein Prototyp
- Verbleib und Geschichte unbekannt
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bis 1960 hatten Enzmann-Sportwagen auf Türen verzichten müssen, zugunsten der Stabilität und zum Nachteil für weniger sportliche Semester. Mit dem Enzmann 500 sollte bewiesen werden, dass sich eine Kunststoffkarosserie auch für andere Plattformen eignet als für den VW-Käfer, welcher die Basis für den bekannteren Enzmann 506 bildete. Mit dem Enzmann 500 schuf Emil Enzmann ein Automobil, das optisch durchaus mit berühmteren Schöpfungen aus Italien mithalten konnte. Wegen der Notwendigkeit, einen Frontmotor unterbringen und kühlen zu müssen, wich der runde Bug einer herkömmlicheren Gestaltung mit Kühlergrill und Lufthutze. Traditionelle Stossstangen und zwei Türen (!) rundeten das Gesamtpaket ab. Dass man aus Gründen der Familienähnlichkeit die Trittnischen beibehielt, machte den Wagen noch sympatischer.
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