Russell Snowberger ist sicher nicht der bekannteste Indianapolis-Teilnehmer, aber Zeitgenossen ordnen ihn unter den besonders talentierten Fahrer ein und vielleicht einen der besten, wenn es darum ging, das Fahren und das Konstruieren/Reparieren zu verbinden. Denn Snowberger war auch Mechaniker und er baute seine Rennwagen selber.
So entstand dann auch der bei Mecum angebotene Hupp Comet, mit dem Snowberger 1932 den fünften Platz bei den 500 Meilen von Indianapolis errang. Für jenes Jahr hatte der begabte Techniker den Studebaker-Motor durch einen speziell optimierten Hupmobile-Achtzylinder mit vier Vergasern ersetzt. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit im Rennen betrug 100,791 Meilen pro Stunde, als über 160 km/h.
Jetzt kann dieser Wagen, der von Russels Sohn John neu aufgebaut wurde, zum Schätzpreis von USD 350’000 bis 400’000 ersteigert werden. Man darf gespannt sein, ob die Käufer dieser Wertempfehlung folgen werden.
Weitere Informationen zum Wagen und zur Versteigerung sind auf der Website von Mecum zu finden.






















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