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Bild (1/59): Jowett Ulster (1937) am Jochpass Memorial 2011 (Start-Nr. 073) (© Bruno von Rotz, 2011)
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    Jochpass Memorial 2011 - Herbstfarben und Oldtimervielfalt

    3. Oktober 2011
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
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    Schon manches Jahr hatte das Jochpass Memorial unter Schneefall und schlechter Witterung zu leiden, aber dieses Jahr stimmte einfach alles! Der Herbst zeigte sich von seiner schönsten und wärmsten Seite und die rund 200 Teilnehmer konnten eine optimal vorbereitete Strecke unter die Räder nehmen. Rund 25’000 Zuschauer (inoffizielle Schätzung) strömten herbei und kombinierten Wanderfreuden und historischen Motorsport.

    Eine faszinierende Bergrennstrecke mit viel Tradition

    Bereits 1923 fuhren erstmals wagemutige Rennsportler auf damals noch unbefestigten Jochpass-Strasse im Allgäu die ursprünglich 5,72 km lange, sehr anspruchsvolle Strecke von Bad Hindelang nach Oberjoch hinauf. Bis 1930 fand das sogenannte “Jochrennen” jedes Jahr statt, dann folgte eine Pause bis 1954. Bis 1989 war das Bergrennen mit Unterbrechungen Teil des deutschen Rennsportkalenders. Bei der Austragung von 1986 fuhr Fredy Amweg - auch dieses Jahr wieder am Start - auf dem Martini-Formelwagen den bis heute gültigen Streckenrekord von 3:08,26 Minuten, was einem Schnitt von 107,45 km/h entsprach.

    1999 wurde dann die erste Auflage des Jochpass Memorial lanciert, welches dieses Jahr zum dreizehnten Mal stattfand.

    Die Strecke führt weiterhin vom Ortsteil Hindelang (gut 800 Meter über Meer) nach Oberjoch (fast 1’200 Meter über Meer). 6.79 km, 105 Kurven und rund 400 Meter Höhenunterschied müssen die Fahrer und ihre betagten Renn- und Sportwagen bewältigen.

    Neue Schikanen und Mindestzeiten

    Um die Sicherheit der Veranstaltung zu erhöhen, wurden für die dreizehnte Austragung neu zwei Schikanen eingebaut, eine in der Mitte der Startgeraden, eine zweite im Zielbereich. Diese drosselten wirkungsvoll die Geschwindigkeit, denn insbesondere die Startschikane war recht eng gesteckt. Nichtsdestotrotz waren die schnelleren Fahrzeuge in der Lage, die vorgegebene Mindestzeit (Unterschreitung wäre mit Ausschluss sanktioniert worden) zu unterschreiten und mussten daher im Schlussbereich ihr Tempo spürbar verlangsamen, was dem Publikum oben am Ende der Strecke sicher zum Nachteil gereichte.

    Kurven, Kurven

    105 Kurven auf weniger als sieben Kilometer, da bleibt kaum viel Zeit, sich zu erholen. Trotz sieben Spitzkehren ist aber eine recht flüssige Fahrt möglich und die Kurvenradien sind für eine Strecke dieser Art relativ gross.

    Kürzlich wurde die gesamte Strecke neu asphaltiert, was sich zwar in einer “quietschigen” Oberfläche kundtat, aber dank fast buckelfreier Oberfläche insgesamt trotzdem zu schneller Durchschnittszeiten führte.

    Interessante Fahrzeuge

    Wer auf einen Bugatti 35 oder einen Ferrari 250 GTO wartete, war am Jochpass Memorial 2011 am falschen Ort. Auch Sportwagen/Prototypen und Formelfahrzeuge waren an einer Hand abzuzählen. Dafür konnte man aber viele seltene Fahrzeuge bewundern, die an anderen Veranstaltungen dieses Jahr nicht antragen, so zum Beispiel den René Bonnet GT Aerodjet von 1964, ein Morgan 4/4 von 1937, eine Lancia Barchetta Aprilia von 1978, einen TVR 2500 M von 1974, einen BMW Alpina A4 von 1972, einen Giannini 700 R von 1974 oder ein hübsches Simca 1200 Coupé.

    Zugelassen waren Fahrzeuge bis und mit Jahrgang 1979, welche über eine Strassenzulassung oder einen Wagenpass verfügten. Dass nicht jedes Fahrzeug beim Kenner für einen wohlwollenen Blick sorgte und dass neben einigen Repliken/Continuations auch mehr oder minder geschmackvoll “verbesserte” Fahrzeuge antraten, tat der Freude über das ingesamt gut durchmischte Fahrzeugfeld keinen Abbruch. Und dass an einer deutschen Veranstaltung dieser Art eine beträchtliche Anzahl von BMW- und Porsche-Fahrzeugen auftreten, dies macht auch aus der langen Tradition des Jochpass-Rennens Sinn.

    Grosse und attraktive Vorkriegsfraktion

    Aufgefallen ist aber insbesondere die mit über 20 Fahrzeugen gut ausgestattete Vorkriegs-Fraktion, die nicht nur durch wunderschöne Karosserien glänzte, sondern auch durch betörenden Motorsound und beherzte Fahrweise. Gleich drei Lagonda Rapier, ein Alfa Romeo 6C 1750, ein Delahaye 135 CS, ein Talbot Darracq Sport und eine ganze Horde von Alvis und Rileys konnten vom Publikum neben den bereits erwähnten Morgan und Lancia bewundert werden.

    Wandern und Zuschauen

    Für den Zuschauer bot das wunderschöne Herbstwetter die Möglichkeit, in der Nähe der Strecke von unten nach oben zu wandern und das Renngeschehen an verschiedenen Stellen zu geniessen. Dies taten denn auch viele und entlang der ganzen Strecke fanden sich viele Oldtimer-Faszinierte und -Interessierte ein und genossen das unterhaltsame Spektakel.

    Keine Langweile

    Bis 08:00 am Samstag/Sonntag war in der beschaulichen Kurgemeinde Bad Hinterlang kaum ein Laut zu vernehmen, dann begannen die Motoren zu dröhnen und weggewischt war jegliche Badekurort-Langeweile. Im Dreissig-Sekundentakt starteten Motorräder und Automobile und man konnte schon durch Zuhören den Strassenverlauf erahnen.

    Pausenlos fanden am Samstag und Sonntag je vier Trainings-/Rennläufe statt, die Talfahrten erfolgten zügig und länger dauernde Pausen wegen Bagatellunfällen waren die Ausnahme. Für Unterhaltung sorgten zusätzlich ein Rudel von “Long Boardern”, die in wagemutiger Fahrweise den Berg herunter rauschten.

    Die Jochpass Rallye

    Parallel zum Memorial wurde auch eine Rallye durchgeführt, Internationale Oberallgäu Historic Rallye genannt. Diese führte über viele kleine Landstrassen durch wunderschöne Landschaften und war, abgesehen von den gelegentlich auftauchenden Traktoren und unerwarteten Strassensperren, ein perfekt organisiertes Vergnügen für die Teilnehmer.

    Die Sieger

    Die meisten waren natürlich vor allem wegen der wunderschönen und anspruchsvollen Strecke angereist, gleichwohl gab es natürlich auch Gewinner und Verlierer. Der Veranstaltungsmodus erlaubt es den Teilnehmern, ihre zu absolvierende Richtzeit vor jedem Lauf anzusagen, die Gleichmässigkeit wird also im Vergleich zur eigenen Zeit-Ansage gemessen.

    Die Sieger Kurt Porsche /Herrmann Mair schafften es mit ihrem Porsche 356 mit Jahrgang 1963, insgesamt nur 54 Hundertstel Abweichung auf die Richtzeiten der sechs gewerteten Bergfahrten (der schlechteste der sieben Wertungsläufe war ein Streichresultat) notieren zu lassen, bei den besten beiden Fahrten hatten sie jeweils nur 2 Hundertstel Abweichung.

    Zweiter im Gesamtklassement wurde mit Gesamtabweichung 59 Hunderstel Herbert Müller Walterscheid auf einem BMW 2002 von 1969. Dritte wurden Dr. Jürgen Reul und Johannes Reul auf einem BMW 2000 Tilux von 1965, ihre Gesamtabweichung zu den Richtzeiten betrug 74 Hundertstel.

    Vierte und erste in der Gruppe C (bis Jahrgang 1960) wurden Ulrich Clauss mit Beifahrerin Renate Clauss auf einem Mercedes Benz 300 SLS von 1957, sie absolvierten die sechs gewerteten Wertungsläufe mit 123 Hundertstel Abweichung.

    Gesamt-Achte und Sieger der Gruppe E wurden Rüdiger Hartmann und Erich Leichte auf einem Porsche 911 T von 1973, hier betrug die Abweichung 146 Hundertstel.

    Sieger der Gruppe B und Gesamt-Fünfzehnte wurden Dr. Peter Sedlmeier mit Heidi Sedlmeier auf einem Aston Martin 2 Liter Speedster von 1937, 210 Hundertstel wichen alle ihre gewerteten Bergläufe zusammen von der Richtzeit ab.

    Die Wertungsgruppe A schliesslich gewann Dr. Rainer Assfalg auf seinem Alvis Experimental von 1928, mit 332 Hundertstel Differenz reichte es im Gesamtklassement für Platz 23.

    Die detaillierten Resultate können in Kürze auf der Website des Jochpass Memorial eingesehen werden.

    Bilder-Galerien

    Umfangreiche Foto-Galerien, geordnet nach Fahrzeugperiode, zeigen die teilnehmenden Sport- und Rennwagen auf fast 300 Bildern:

    Alle 62 Bilder zu diesem Artikel

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