Rallye Monte Carlo 1976 - Stallorder, Munari und der P7
Zusammenfassung
Die Ausführung der Rallye Monte Carlo von 1976 wird wiederum zum Reifenkrieg. Nur auf den neuen Pirelli P7, teure Einzelanfertigungen, kann man gewinnen. Munari wird dank Stallorder vor Waldegard als Sieger auf dem Lancia Stratos abgewunken.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bei keiner anderen Rallye wird so viel Zeit und Geld in Gummimischungen gesteckt und bei keiner andern Rallye entscheidet die Reifenwahl so deutlich über Sieg und Niederlage. Sie erinnern sich: 1963 und 1964 beunruhigt Hakkapeliitta die etablierten Reifenfirmen. 1970 montiert Porsche Dunlop M+SE mit 540 Dreizack-Spikes aus einer Kobaltlegierung. Dieses absurde Ergebnis leistungsverrückter Reifentechniker wird durch einschränkende Vorschriften gestoppt. 1976 bringen neue Reglemente das Reifen-Roulette wieder in Gang. Die Organisatoren erlauben einen einzigen Reifentyp. Nur eine Marke, nur ein Profil, nur eine Dimension. Doch die Werke finden eine Schwachstelle im Reglement und produzieren quasi in Handarbeit, Reifen mit identischem Profil und Dimension. Pirellis Wunderding heisst P7. Für die zu erwartenden, unterschiedlichen Strassenzustände werden verschiedene, sündhaft teure Gummimischungen verwendet. Diese Einzelanfertigungen sind nur wenigen Werken zugänglich. P7 für die beiden Stratos von Sandro Munari/Silvio Maiga und Björn Waldegard/Hans Thorszelius, P7 für alle Abarth Spider von Fiat und auch P7 für Walter Röhrl, dem aufstrebenden Star auf Opel Kadett GT/E.
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