Rallye Monte Carlo 1958 - Der Col Turini in den Schlagzeilen
Zusammenfassung
1958 wird der Col de Turinio zum ersten Mal zum Angelpunkt der Rallye Monte Carlo. Am Schluss gewinnt der 25-jährige Guy Moraisse auf dem Renault Dauphine.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nachdem 1957 die Rallye Monte Carlo wegen der Suezkrise und dem raren Benzin nicht durchgeführt werden konnte, wurde 1958 der Col de Turini erstmals zum grossen Thema. Schon die Anfahrt von Sospel aus kann schön in die Knie fahren. In der engen Schlucht von Piaon windet sich die Strasse nach Moulinet hinauf. Hier beginnt der eigentliche Turini. Langgezogene Kurven, Spitzkehren, kaum eine Gerade länger als 100 Meter, nach 13 Kilometern die 1'607 m über Meer gelegene Passhöhe, dann die steile Nordrampe hinunter, rechts der Fels, links der Abgrund, schmale Brücken, Tunnels, hie und da ein Mäuerchen, eine Art Lebensversicherung, Kurven und nochmals Kurven und endlich nach 22 Kilometern la Bollène-Vésubie. Und dieser Turini ist 1958 völlig vereist. Niemand kann das vorgeschriebene Tempo halten - weder die Weltklassefahrer Luigi Villoresi noch Paul Frère. 38 von 303 überstehen das letzte Abenteuer der Gestarteten. Guy Moraisse, erst 25 Jahre alt, und Jacques Féret auf Renault Dauphine, einem Werkswagen mit dem 0,845-Liter-Motörchen - sind auch am Turini bei den Tourenwagen die schnellsten. Natürlich hilft ihnen das Punktereglement etwas nach – doch gestohlen ist der Sieg nie und nimmer.
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