Stanley Arnolt, Retter von Bertone und Vater des Arnolt-Bristol
Zusammenfassung
Stanley Harold Arnolt hatte es mit Glück und Ausdauer zum Millionär geschafft. Im Rahmen seiner verschiedenen Aktivitäten griff er Bertone unter die Arme, baute zuerst Sportwagen mit MG-Chassis und -Motor, später mit Bristol-404-Chassis. Mit den Arnolt-Bristol kamen sogar sportliche Erfolge. Dieser Bericht fasst die Geschichte dieser Wagen zusammen und bringt historische Bilder und den Originalprospekt des Arnolt Bristol.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Einstieg ins Auto-Geschäft
- Der Arnolt Continental Sportster
- Mit dem Arnolt-Bristol zu Rennerfolgen
- Begeisterung für den Arnolt-Aston-Martin
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Stanley Harold Arnolt (“Wacky” für seine Freunde) verliess 1930 als Ingenieur die Universität Wisconsin, zu einer Zeit, in der in Amerika wenig zu verdienen war. Arnolt, von Haus aus nicht reich, verdiente sein Geld mit Gelegenheitsarbeiten. So landete er bei den Waukesha Eng. Comp. in Waukesha, Wisc., wo man kleine Vierzylinder-Sea-Mite-Bootsmotoren baute. In jenen Krisenzeiten waren sie schlecht oder überhaupt nicht zu verkaufen. Als die Fabrik schliessen musste, gab man Wacky, anstelle seines letzten Salärs, das Patent für den Motor. Als Arnolt 1939 in Warschau, einem kleinen Dorf in Indiana, ankam, war dieses Patent, neben seinem Cowboyhut und abgelaufenen Stiefeln, sein einziger Besitz. Zwei Jahre später sah die Zukunft für Wacky besser aus. Er besass zwei Fabriken, die Tag und Nacht 20-PS-Arnolt-Sea-Mite-Motoren für die amerikanische Marine bauten. Diese Motoren brachten ihm ein Vermögen ein, und als der Krieg vorbei war, besass er sechs Fabriken, die dann rasch auf die Produktion von Aluminium-Ruderbooten, Strandstühlen, Aschenbecher usw. umschalteten.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel



































































Kommentare