Züst 1905-1916 - potent und vielseitig, mit Schweizer Wurzeln
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine dieser verschwundenen Marken ist Züst, eine in Mailand domizilierte Autofirma, die durch den Schweizer Robert Züst initiiert worden war. Mit dem dritten Platz beim 20’000-km-Monster-Rennen von New York via Japan, China, Russland nach Paris im Jahre 1908 erlangte Züst internationale Bekanntheit. Von 1902 bis 1917 baute Züst Autos in Eigenregie, dann wurde die Firma von OM übernommen, die letzten Züst-Konstruktionen wurden 1922 gebaut. Mehr ist im ausführlichen Artikel zu lesen ...
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Zu jenen zehn Schweizern, die im Ausland eine Automarke begründeten, zählte auch Robert Züst. Allerdings waren es erst seine Söhne, die sich dem Automobil zuwandten. Ingenieur Roberto Züst wurde 1871 Partner der Giesserei Güller & Croff in Intra am Langensee. 1893 übernahm er die Firma und erweiterte die Produktion auf Dampfmaschinen, Turbinen und Traktoren. 1897 verstarb Züst; unter seinen fünf Söhnen entstand 1902 ein erstes Automobil mit Verbrennungsmotor. 1903 gründeten sie in Mailand die Firma Ing. Roberto Züst Fabbrica Italiana di Automobili SA. Dort begann 1905 mit den Modellen 28/45 PS und 40/50 PS mit 7’432 bzw. 11’308-cm3-Vierzylindermotoren und Kettenantrieb die eigentliche Autoherstellung.































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