Stanley Steamer 1896–1924 - leistungsfähige Dampfmobile
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Stanley Steamer, die zwischen 1896 und 1924 Dampfmobile bauten. Diese zeichneten sich durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus und erreichten 1906 die Rekordgeschwindigkeit von über 195 km/h. Mit dem Aufkommen des Elektroanlassers verloren Dampfmobile mit ihrer halbstündigen Vorwärmzeit trotz fabelhafter, bloss leicht zischender Drehmomententwicklung an Bedeutung, Stanley verschwand 1924
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
1770 konstruierte Nicolas-Joseph Cugnot mit seinem Dampftraktor das welterste Automobil. Als 120 bis 150 Jahre später Motorwagen ihre erste Verbreitung fanden, setzten in den USA Stanley und White sowie rund hundert weitere Hersteller auf den Dampfantrieb. Anstatt Verbrennungsmotor und Getriebe steckten unter ihrer Fronthaube Dampfkessel und Petroleumbrenner. Besondere Bedeutung kam dem Wassertank zu, der sich beispielsweise unter den Vordersitzen befand und weit voluminöser war als der Brennstofftank im Heck. Eine Gangschaltung entfiel. Das Armaturenbrett war mit Druckmesser, Wasserstandsanzeige und Drehhebeln bestückt.































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