Rochet-Schneider 1894-1932 – Komfortabler Glamour
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Rochet-Schneider, die von 1894 bis 1932 Wagen produzierten, die vor allem auch durch ihre Qualität bestachten und von vielen anderen Firmen lizensiert wurden, unter anderem Martini in der Schweiz.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die grossen Tourenwagen mit dem verschlungenen RS-Monogramm auf dem Kühlergitter waren der Stolz von Lyon, der zweiten Hochburg der französischen Autoindustrie nach Paris: Die Marke Rochet-Schneider hatte ihre Wurzeln – wie so viele andere – in der Herstellung von Fahrrädern, in diesem Falle einschliesslich Dreirädern und Kinderwagen. 1891 begannen die Gebrüder Rochet Motorfahrzeuge zu konstruieren; zunächst entstand ein Dreirad mit Dampfantrieb, 1894 ein Vierradwägelchen mit vis-à-vis angeordneten Sitzen und Einzylindermotor von De Dion-Bouton. Im Textilkaufmann Théodore Schneider fand sich ein solventer Partner der für Aufschwung sorgte.
































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