NSU 1906-1977 - Erfolg dank innovativen Technik- und Design-Ansätzen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist NSU, die bereits 1906 entstand. In den Nachkriegs-Jahren war es vor allem der Prinz und Heckmotorfahrzeuge wie die legendären TT/TTS. Danach kam die Wankel-Periode mit dem NSU Spider und dem Ro 80. Zuletzt bot der K 70 die Basis für die Erneuerung von Volkswagen. 1977 wurden die letzten NSU gebaut.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ab 1904 bauten die Neckarsulmer Fahrradwerke AG unter Lizenz grosse belgische Pipe-Wagen. 1906 folgten die kleineren Neckarsulm- bzw. NSU-Pw. Bis 1931 entstanden 15 Vierzylindermodelle mit 1132 bis 3606 cm3, bevor es zu einer Verbandelung mit Fiat kam. Erst 1957 wurde den NSU-Motorrädern wieder ein Auto zur Seite gestellt: der 315 cm kurze Prinz mit luftgekühltem 583-cm3Zweizylinder-Heckmotor. Aus ihm entstand 1961 der Prinz 4, dessen Karosserie vom Chevrolet Corvair inspiriert war (Rundum-Gürtellinie). Der Prinz wurde zum Italien-Exportschlager, denn im Gegensatz zum Fiat 600 mit Schrägheck wirkte die NSU-Stufenheckkarosse wie ein «richtiges» Auto! 1964 bis 1966 kamen der Prinz 1000, der Typ 110 und der NSU 1200 hinzu: Das waren Modelle mit luftgekühltem Vierzylinder-Heckmotor, just wie Europas Bestseller, der VW-Käfer, aber eben mit quer eingebauter OHC-Maschine, viel neuzeitlicher, leistungsfähiger, fahrsicherer, zudem geräumiger und ebenso zuverlässig – aber mit einer Volkswagen weit unterlegenen Absatzstruktur! Einen grossen Liebhaberkreis fanden die Sportlimousinchen TT (ab 1966) und TTS.











































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