Kaiser 1946–1955 - Produktionsmeister der Nachkriegszeit aus Detroit
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Kaiser, die grösste neu gegründete Automarke der Nachkriegszeit. Mit teilweise revolutionären Entwürfen, aber schlussendlich massentauglichen Konstruktionen war Kaiser von 1945 bis 1955 erfolgreich, wurde dann aber von Willys übernommen.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Kaiser war die grösste neu gegründete Automarke der Nachkriegszeit: Einschliesslich der Zweitmarke Frazer entstanden in zehn Jahren 756’267 Exemplare. Joseph W. Frazer hatte sich als Besitzer der renommierten Detroiter Graham-Paige-Autowerke 1945 mit dem Grossindustriellen Henry J. Kaiser verbündet. Sie planten revolutionäre Konstruktionen, zunächst mit Heckmotor, dann mit Frontantrieb und selbsttragendem Aufbau. Der ab Mitte 1946 vom Fliessband rollende Kaiser Special besass aber ein Kastenrahmenchassis mit vorne eingebautem 3,7-L-Sechszylindermotor und Hinterradantrieb. Das Hauptmerkmal war immerhin die von Howard Darrin entworfene, konsequente Pontonkarosserie, wie sie etwa den Ford erst zwei Jahre später eigen wurde.
















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