Isotta Fraschini 1902-1949 - erfolgreich im Rennsport und im Luxusmarkt
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Isotta Fraschini aus Italien. Die Fahrzeuge dieser Marke glänzten durch Rennerfolge wie dem Targa-Florio-Sieg 1908. Sie waren aber auch fortschrittlich, unter anderem mit dem Einsatz von Vierradbremsen im Jahre 1910. Nach dem Krieg fokussierte man auf Luxussportwagen und Chaffeurlimousinen, Stars wie Rudolph Valentino und Greta Garbo zählten zur Kundschaft. Im Jahre 1934 musste die Personenwagen-Produktion eingestellt werden. Mehrere Restarts misslangen.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Zwischen den Weltkriegen besassen alle grossen Autonationen ihre Superluxusmarke: In England war es Rolls-Royce, in Frankreich Hispano-Suiza, in Deutschland Maybach, in den USA Duesenberg und in Italien Isotta Fraschini. Letztere war 1899 in Mailand von Cesare Isotta und den Brüdern Vincenzo, Oreste und Antonio Fraschini gegründet worden. Auf den Import von Renault-Modellen folgte deren Montage, und 1902 wurde das erste Eigenmodell mit französischem Einzylindermotor vorgestellt. Ab 1905 entstanden unter den Konstrukteuren Giustino Cattaneo und Antonio Chiribiri aufwendige Vierzylinder-Tourenwagen sowie Rennmodelle mit bis 17,2 Liter Hubraum. 1907/08 hielt der französische Konkurrent De Dietrich die Aktienmehrheit, 1908 resultierte ein Targa-Florio-Sieg. Im Hauptmarkt USA sorgten Rennerfolge für Prestige. Für die Weiterentwicklung der IF-Rennwagen hatte man die Gebrüder Maserati verpflichtet. Ab 1910 gab es serienmässig Vierradbremsen.







































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