Hudson 1909-1957 - mit Stromlinie und Innovationen zu grossen Produktionszahlen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Hudson. Gegründet 1909 konnten schon im ersten Jahr 4000 Autos abgesetzt werden, der Produktionshöhepunkt wurde im Jahre 1929 mit 300'000 Wagen erreicht. Dies hatte Hudson unter anderem spektakulären Modellen und innovativen Entwürfen zu verdanken. 1954 erfolgte die Fusion mit Nash zur American Motors Corporation, die Fahrzeuge waren aber nur noch Nash-Klone. 1957 bedeutete das Ende dieser bedeutenden Marke.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Für Kenner verbindet sich der Name Hudson vordergründig mit dem 1947/48 lancierten «lowest car on the highway», dem «nur» 5 Fuss (152,5 cm) hohen Sedan, in den man hinab- statt aufsteigt und dessen selbsttragender «Monobilt»-Aufbau mehr Kopffreiheit als jeder andere heute gebaute Wagen bietet». Für das spektakuläre Stromlinienmodell hatte die Hudson Motor Car Co., die in ihrem ausgedehnten Werk in Detroit 17’000 Personen beschäftigte, 16 Mio. $ investiert! Gegründet worden war Hudson 1909 von vier ehemaligen Oldsmobile-Ingenieuren, die im Warenhausbesitzer Joseph L. Hudson ihren Geld- und Namensgeber fanden. Von Mitte 1909 bis Mitte 1910 wurden bereits 4000 Hudson abgesetzt, was für ein erstes Produktionsjahr einen Rekord bedeutete. Mit den Hudson-Roadster resultierten alsbald Sporterfolge, und ab 1914 wurden ausschliesslich Sechszylindermodelle hergestellt. Mit dem Super Six gelang eine Reihe von weiteren Rekordfahrten; sie trugen zur Absatzverdoppelung bei. 1918 wurde die Einstiegsmarke Essex gegründet. Das Jahr 1929 brachte mit über 300’000 Wagen den Produktionshöhepunkt; 1930 kam ein Achtzylindermodell hinzu.






































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