Fischer 1908–1914 - Erfinderkunst und Schiebermotor
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Fischer, gegründet 1908 und erfolgreich bis 1914. Martin Fischer, ein genialer Schweizer Autokonstrukteur, kam von Turicum und gründete seine eigenen Marke, die insbesondere mit fortschrittlichen Schiebermotoren brillierte.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Martin Fischer (1867–1947) war einer der genialsten Schweizer Autokonstrukteure, und zudem ist er auch tatsächlich in der Schweiz tätig gewesen. Er war ursprünglich Uhrmacher, sein Talent hatte ihn zum Erfinden wegweisender technischer Lösungen auf diversen Gebieten prädestiniert. Dazu zählten ein Friktionsgetriebe, mit dem auf die aufwendigen Zahnrad-Kraftübertragungen verzichtet werden konnte, sowie das abnehmbare Rad. Nachdem er von 1904 bis 1908 Autos der Marke Turicum konstruiert hatte, gründete Martin Fischer in Zürich unter eigenem Namen eine neue Firma. Für die Entwicklung und Herstellung weiterer Modelle gewann er den Seidenhändler H. Spörri als Financier und die Fabrik der Firma Weidmann & Co. als Produktionsstätte. Dort entstanden zunächst leichte Vierzylinderwagen mit dem Reibradgetriebe. Doch Martin Fischer arbeitete an einer revolutionären Kraftübertragung mit Innenverzahnung, und ebenfalls im Jahre 1910 stellte er einen Schiebermotor vor. Beides wurde ab dem folgenden Jahr in die Fischer-Wagen eingebaut.







































Kommentare