Alvis 1920-1967 - sportliche Fahrzeuge mit erlesenen technischen Innovationen
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Alvis, aktiv von 1920 bis 1967. Mit technischen Innovationen wie dem ersten serienmässigen Vollsynchrongetriebe und vorderen und hinteren Einzelradaufhängungen erreichte man bereits vor dem 2. Weltkrieg Liebhaberstatus. Immer zählten die Alvis zu den eleganten Fahrzeugen, die durch Leistungsfähigkeit und Sportlichkeit überzeugten. Trotzdem wurde die Marke nach der Übernahme durch Rover 1967 eingestellt.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
1920 schuf die Motoren- und Motorenteilefirma T. G. John Ltd. in Coventry ihr Eigenmodell 10/30 HP mit 1,5-Liter-Vierzylindermotor und übernahm hierzu vom Partnerunternehmen De Freville den Markennamen Alvis. 1921 entstand die Alvis Car and Engineering Co. Ltd.; ab 1923 sorgten die Konstrukteure G. T. Smith-Clarke und W. M. Dunn für die stete Weiterentwicklung ihrer sportlich betonten Qualitätsmodelle. 1927 wurde eine Sechszylinder-Baureihe gestartet, die sich als Silver Eagle, Speed 20, Crested Eagle und Silver Crest grosser Beliebtheit erfreute. Im Speed 20 SB von 1934 kam sogar das weltweit erste serienmässige Vollsynchrongetriebe zum Einbau; Alvis zählte zudem zu den Pionieren der vorderen und hinteren Einzelradaufhängung. Von 1928 bis 1930 wurden 1,5-Liter-Frontantriebsmodelle konstruiert, darunter Rennwagen mit DOHC-Achtzylindermotor. Zu den Sechszylindertypen mit 2 bis 4,4 Liter Hubraum kamen von 1932 bis 1940 die Vierzylindermodelle Firefly, Firebird und 12/70 HP.













































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