Adler 1900–1940 – Pionierleistungen aus Deutschland
Zusammenfassung
Rund 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben – die meisten sind verschwunden. Eine von diesen verschwundenen Marken ist Adler, die von 1900 bis 1940 existierte. Zum Prunkstück wurde der Typ 40/50 PS, der sogar Eingang beim deutschen Hochadel bis hin zum kaiserlichen Marstall fand. Da Adler anderseits auch kleinere Modelle mit preisgünstigen Werkskarosserien anbot, schwang sich die Marke bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent zu einem der führenden deutschen Hersteller auf.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Als Schreibmaschinenmarke überlebte Adler weit länger denn als Autohersteller. Heinrich Kleyer produzierte in Frankfurt am Main neben Fahrrädern bereits Schreibmaschinen, als er Ende des 19. Jahrhunderts auf das Automobil kam – etwa gleichzeitig mit Louis Renault und wie dieser unter Verwendung eines Kardanwellenstatt eines Kettenantriebs. Die Adler-Motoren wurden von De Dion aus Frankreich bezogen. In Edmund Rumpler fand sich 1903 ein hochbegabter Konstrukteur, und die Adler-Modelle zeichneten sich alsbald durch Pionierleistungen aus. Zum Prunkstück wurde der Typ 40/50 PS, der sogar Eingang beim deutschen Hochadel bis hin zum kaiserlichen Marstall fand. Da Adler anderseits auch kleinere Modelle mit preisgünstigen Werkskarosserien anbot, schwang sich die Marke bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent zu einem der führenden deutschen Hersteller auf.





































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