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... Sitze drücken und in die Gurten fliegen. Dass Rallyefahrer Schwerarbeiter sind, wurde uns bereits hier klar. Kaum eine Sekunde, in der nicht am Lenkrad wie wild gedreht wird, dauernd wird geschaltet, beschleunigt und wieder gebremst. Nach wenigen Runden, wobei Balmer immer besser mit dem Ascona zurechtkam, traten bei Fahrer und Beifahrer die ersten Schweisstropfen auf der Stirn zutage. Nun waren wir richtig angewärmt, um auf dem Beifahrersitz von Jochi Kleint peinlich genau mit 6-Punkt-Gurten angeschnallt zu werden. Nach dem Drehen des Zündschlüssels hört man die Arbeit des Motors ungedämpft. Zwei, drei Gasstösse, und Kleint beschleunigt vehement auf einem Stück Betonpiste. Weiter vorne eine Abbiegung, etwa im rechten Winkel. Die Fortsetzung der Strasse mündet auf einen Kiesweg. Uns scheint es angebracht, spätestens jetzt zu bremsen, doch Kleint legt noch schnell den fünften Gang ein. Schlenker nach links, um «auszuholen», Lenkraddrehung nach rechts, das Heck wischt weg, und wie gewünscht, hat Kleint den Ascona vor der Biegung vollständig quer gestellt. In der Folge in einem Waldstück, mit nach aussen abfallenden Kurven, bekommen wir in der ersten Runde nicht allzuviel mit, als dass die Tannen rasend schnell vorbeiziehen, dass Kleint pausenlos wie wild arbeitet, am Lenkrad von Anschlag zu Anschlag dreht, schaltet, kuppelt, bremst, Gas gibt und ...
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