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... von der Dynastie Peugeot in herkömmlicher Art verwaltete Unternehmen bloss der «kleine Zweite» des französischen Marktes. 1966, nach einem ersten, misslungenen Flirt mit Citroen, unterzeichnete die Firma ein «offenes Zusammenarbeitsabkommen» mit Renault, das die Herstellung von Motoren in Douvrin und von Getrieben in Ruitz (Pas de Calais) zum Gegenstand hatte. «Dieses Abkommen», betont Claude Archembault, Leiter der PR-Abteilung der PSA, «wurde unterzeichnet, bevor von Wachstum von aussen her überhaupt die Rede war.» Nach dem ersten Erdölschock von 1973/74 und der sich abzeichnenden Sättigung des Weltmarktes kamen die europäischen Konstrukteure zur Einsicht, dass sie das folgende Jahrzehnt nicht überleben würden, wenn sie nicht ein Produktionsvolumen von mindestens je 2 Mio Personenwagen pro Jahr erreichten. In den siebziger Jahren betrug die Jahresproduktion von Peugeot aber erst 700 000 Einheiten. Die Gesetze, die der amerikanische Kongress 1975 verabschiedete und die alle Hersteller verpflichten, den durchschnittlichen Treibstoffverbrauch ihrer Fahrzeuge bis 1985 auf 8,5 Liter pro 100 Kilometer zu reduzieren, lösten bei den Europäern zu Recht Besorgnis aus. Um die durch diese Gesetze notwendig werdenden enormen Investitionen (60 Mia Dollar bis 1985) rentabilisieren zu können, müssen die Amerikaner ihr Produktionsvolumen und mithin die ...
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