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... Automobilindustrie hat die 200 000-Grenze bereits weit überschritten. Mit' andern Worten: einer von vier Arbeitern ohne Job. Chrysler sah sich am Rande eines Abgrundes, bis sich die Hoffnung auf Staatshilfe erfüllte. Fords nordamerikanische Operationen waren 1979 vorwiegend defizitär, und für 1980 sagen die Analysen Verluste von einer Milliarde Dollar voraus, die höchstens durch bessere Resultate der ausländischen Tochtergesellschaften aufgewogen werden könnten. Zum Investieren und Überleben muss Ford Anleihen aufnehmen. Bis 1985 sollte der Konzern im Schnitt 4 Milliarden Dollar jährlich investieren, um innert 5 Jahren das Gewicht seiner Automobile um 20 % zu reduzieren und den Anteil der Vierzylindermodelle von 30 auf 50 Prozent zu erhöhen. Vor diese Situation sieht sich Philip Caldwell, ein bescheidener, in der Öffentlichkeit bisher kaum bekannter öOjähriger Mann, gestellt. Er wurde kürzlich an die Spitze des zweitgrössten automobilistischen Imperiums als Nachfolger Henry Fords II berufen. Eine historische Nachfolge übrigens: Den Chefposten, den bis zum Ende des Krieges Henry I, der Gründer, und seit September 1945 für 34 Jahre dessen Enkel, Henry II, besetzt hatte, bekleidet zum ersten Mal ein Präsident, dessen Familienname nicht mit jenem der Automarke übereinstimmt. Im vergangenen Oktober letzten Jahres hatte Henry Ford II auf seine ...
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