Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... bis heute (siehe unten) die Zahl von 200 Weltdebüts überschreiten. Eingeweihte wussten vor dem März 1947, dass Austin zwei grosse Modelle nach Genf senden würde (Bild Seite 3). Doch überrascht standen selbst die gerissensten Presseleute vor einem Coupe, mit dem Maserati, seither längst in anderen Händen (zwischendurch bei Citroen), sein erstes Auto für den sportlichen Fahrer und nicht mehr bloss für die Rennbahn präsentierte. Seither — 1948 war die Ausnahme — fand kein Genfer Salon mehr ohne Weltprimeurs statt. Schweizer Marken und Karossiers wie etwa Monteverdi und Sbarro, Graber und Felber konzentrierten sich sogar fast ausschliesslich auf Genf Der Schweizer Autosalon ist längst nicht mehr die einzige Neuheitenbühne. Die Ausstellungen von Paris, Frankfurt, Turin, Birmingham und Tokio etwa werden meist von der landeseigenen Industrie reich garniert, doch als neutrale Arena hat Genf seine Rolle konsolidiert. Überraschungen sind allerdings selten geworden. Jede Firma kämpft schon vor den eigentlichen Salondebüts um Lebensraum in den Medien und lässt deren Vertreter manchmal zum voraus in die Karten blicken. Deshalb werden die Salonneuheiten schon früher, manchmal viel früher, durch Presse und Fernsehen bekanntgemacht. Das kann schief herauskommen, etwa wenn eine ihrer Sache nicht ganz sichere Firmenleitung kalte Füsse bekommt, ein Modell ...
Kommentare