Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Damit wären die Fronten — zumindest auf der politischen Ebene — klar festgelegt Der Ausgang der Abstimmung ist aber nach wie vor völlig offen. Mit eindrücklichen Mehrheiten stellten sich die grossen Parteien der «Regierungskoalition» (die Freisinnigen, die Christlichdemokraten, die Schweizerische Volkspartei und die Sozialdemokraten) hinter die vom Parlament beschlossene Änderung des StrassenVerkehrsgesetzes (SVG). Das Stimmenverhältnis machte im Durchschnitt rund 2:1 aus, und Einzelanträge auf Ablehnung dieser im Volk schwer umstrittenen Gesetzes- änderung oder auf Stimmfreigabe hatten von allem Anfang an keine Chancen. Die Stellungnahmen erfolgten durchwegs in offener Ausmarchung, nach kontradiktorischen Gesprächen über das Für und Wider dieser Neuerung, was den Aussagewert dieser Parolen erhöht. Nur das Die Verbannung des privaten Mo~ torfahrzeugverkehrs aus den Innenstädten entspricht einem internationalen Trend der Stadtplaner. Die Auswirkungen solcher Massnahmen sind für den Autobenützer überall dieselben. Enorme Umwege müssen gefahren werden, eine grosse Zahl von «Irrläufern» bringt den Randgebieten rund um die Sperrzonen zusätzlichen Verkehr, in sonst ruhigen Quartieren spielen sich Scharmützel um Parkplätze ab. Wenn die Sperrzeiten zwecks Güterversorgung der Innenstädte kurzzeitig aufgehoben werden, dringen die Lieferwagen schubweise in ...
Kommentare