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... weitem Rollkragenpullover, länglichem Haar und einem keck zum Kinn hinuntergebogenen Schnurrbart. Seine Daneben das Bildhauerstudio von Luigi Colani. Längs zur Wand steht hier der atemraubend geformte Prototyp eines stromlinienförmig verschalten BMW-Motorrades mit V6-Motor und hochklappbarem Soziussitz. Doch von diesem genial geformten, in München zurückgewiesenen Sitz wandert der Blick - anfänglich zögernd - auf die denkbare Sozia: Betörend geformte Aktmodelle im Massstab 1:5 denn Luigi Colani ist von Haus aus Bildhauer. Lassen wir ihn seinen Werdegang erzählen: «Ich wurde im August 52 Jahre alt. Meine Karriere begann mit dem Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende Kunst in Berlin. Ich hatte geglaubt, dass dieses Studium ausreichen würde, um meine Vorliebe für Flugzeuge und Automobile ausdrücken zu können. Ich wohnte nämlich zu meiner Jugendzeit in der unmittelbaren Nähe des Flughafens Johannistal von Berlin, der seinerzeit der berühmteste Flughafen der Welt war. Schon als Kind hatten mich die hier vorgeführbloss 95 cm hohe Stromhniencoupe wurde allerdings ein totaler Reinfall; es vegetierte anschliessend noch* einige Jahre bei Rene Bonnet. Doch zu jener Zeit war ich bereits aus dem Automobilbau heraus. Ich hatte versucht, in Frankreich Fuss zu fassen, doch als ich genü- gend Rüstzeug und Wissen hatte und auch in der Lage ...
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