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... Butterzart: bife de lomo = Tournedos oder Filet, 8000 Pesos (Fr. 9.60). Als ersten Gang lassen sich die Argentinier gerne etwas von den Innereien servieren: Kalbsmilken, Därme vom Lamm, Hoden, Nieren, Euter. Die Steakhäuser, diese Kultstätten des Fleischgenusses, darf man sich aber nicht als primitive Speisehallen vorstellen. Alles wird mit viel Kultur und Gewandtheit serviert, die Lokale haben Stil und Cachet. Buenos Aires ist eine sehr urbane Stadt, in der man zu leben versteht, sehr europäisch, mit einer Prise Barcelona 1930, einem Schuss Paris 1920. Nostalgie eines Europa, das es gar nicht mehr gibt. Braucht man einen Mietwagen in Argentinien? Ja und Nein. Unser Fazit: Höchstens für zwei, drei Tage besteht Bedarf nach einem Mietwagen in Buenos Aires. Etwa für einen Besuch auf einer Estancia in der Pampa draussen. Falls man gute Bekannte in Argentinien hat, sollte man auch solche Fahrten nach der Devise «Meinen Wagen haben die Freunde» unternehmen und im übrigen Taxi und öffentliche Verkehrsmittel benützen. Parkplätze in der City haben grössten Seltenheitswert. Unsere Reiseformel lautet «Buenos Aires und Nordwesten Argentiniens». Die Fahrstrecke von der Hauptstadt zu diesem Vorandengebiet beträgt 1500 km. Nur jenen zu empfehlen, welche Zeit und Lust haben, sich an den ewig wechselnden Wolkenformationen über der endlosen Weite zu ergötzen, ...
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