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... von aussen nicht möglich ist. Überhaupt bedarf es keiner allzugrossen Phantasie, um sich Situationen vorzustellen, in denen das schnellstmögliche Verlassen des Wagens dringend geboten, wenn nicht lebensrettend ist. Nicht nur bei Brandgefahr, sondern auch bei Unfällen in dichtem Nebel, in der Dunkelheit, wenn das eigene Fahrzeug die Fahrbahn blockiert, bei Unfällen an Bahnübergängen. Handlungsfähigkeit erhalten Unstreitig wird der angegurtete Auto-Insasse in aller Regel - dafür sprechen die gesamten Erkenntnisse und Erfahrungen der Unfallstatistik und der experimentellen Unfallforschung - die grössere Chance haben, nach dem Unfall völlig oder noch ausreichend handlungsfähig zu bleiben, als der Nichtbenutzer des Sicherheitsgurtes. Gerade das erwähnte Beispiel ist dafür ein zwingendes Indiz: Die Obduktion der Leiche des Fahrers ergab nämlich, dass er lediglich eine leichte Kopfprellung erlitten hatte, die geeignet war, eine kurze, vorübergehende Benommenheit auszulösen. Es spricht alles dafür, dass diese Verletzung bei angelegtem Gurt nicht eingetreten wäre. Bei erhaltener Handlungsfä- higkeit hätte er sich und vielleicht auch das Kind retten können. Natürlich gibt es Fälle, bei denen auch der angegurtete Fahrzeuginsasse, wenn vielleicht auch nur kurzfristig, nicht mehr in der Lage ist, den Gurt zu öffnen und sich zu befreien. Die Gründe dafür können ...
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