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... seit jeher mit einer gehörigen Portion Misstrauen, und so verwundert es nicht, dass dieser Sonderling unter den Automobilen in der Schweiz stets eine ausgekrochene Rarität blieb. 1974 hatte die Firma Developpement Moteurs Morand in La-Tourde-Treme die Vertretung übernommen, und der jetzige Importeur, der Nebikoner F. Kumschick, bringt erstaunlicherweise auch heute noch das Kunststück fertig, den Behörden den Stempel für die Zulassung abzuringen. Dazu muss er allerdings einige Anpassungsarbeiten vornehmen lassen, nachträglich bekommt der Wagen eine Sitzverstellung, ein Lenkradschloss, eine Warnblinkanlage und einen zweiten Schalldämpfer. Der technische Steckbrief des heutigen Super Seven: Rohrrahmenchassis, Karosserie aus Kunststoff und Aluminiumteilen, Radaufhängung vorn mit Trapez-Dreieckquerlenkern, hinten Starrachse mit vier Längslenkern und einem Querlenker, Schraubenfedern, vorn Scheiben-, hinten Trommelbremsen. Der 1,6-1-Vierzylindermotor stammt unverändert aus dem Ford Escort Sport und leistet 86 PS; auf Wunsch ist allerdings auch das 121 PS starke Zweinockenwellenaggregat von Lotus erhältlich. Ein Vierganggetriebe ist serienmässig. Der Preis: Mit allen unumgänglichen Umbauten und inklusive Heizung, verstellbaren Stossdämpfern, Überrollbügel, Handbuch und Kotflügelschutz kostet der von uns gefahrene Wagen 24 800 ...
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