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... von der Gefahr gehabt, die durch eine angeblich sicherheitstechnisch nicht zu verantwortende Plazierung des Benzintanks im Pinto entstanden wäre, und dennoch habe sie, wie aus Memoranden hervorgehen solle, nichts getan, um diese Gefahr zu beseitigen. Damit aber sei ihre strafrechtliche Haftung begründet. All das und manches andere wurde nun von Fords Verteidigung bestritten - mit Erfolg. Die Verteidigung erreichte es, dass eine Reihe angeblich inkriminierender Dokumente nicht als Beweismaterial zugelassen wurden. Sie machte die Möglichkeit plausibel, dass der Pinto im Augenblick der Kollision nicht in Fahrt gewesen sei - und beim Aufprall auf ein stillstehendes Auto müsse jeder noch so gut gesicherte Benzintank zerstört werden. Ausserdem sei der Tank nach den technischen Grundsätzen konstruiert worden, die damals von der gesamten Autoindustrie als annehmbar anerkannt wurden. Das Ergebnis war jedenfalls, dass die Jury sich nach ungewöhnlich längen Beratungen auf einen Freispruch einigte. Damit aber konnte die Ford Motor Company eine ganz wichtige Phase ihrer Geschichte beenden, ohne mit den üblen Folgen eines verlorenen Strafprozesses behaftet zu sein. Das jüngste Kapitel in der Entwicklung des Unternehmens hat jetzt mit einem dramatischen Auftakt begonnen: Henry Ford II ist, wie schon kurz gemeldet, von seinem Posten als ...
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