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... und alle Strassenbenützer? Mobilität kostet, bringt aber auch Geld in Umlauf, im Strassenverkehr von der Industrie bis zu den bei uns wichtigen Dienstleistungen aller Art. Das spürt man, wenn es nicht mehr rollt, so in der Autoindustrie im Ausland. Der Absatz stockt, der Konkurrenzkampf wird noch schärfer. Dabei braucht es neue Autos allein schon zum Drosseln des Erdölverbrauchs. Bis spätestens 1995 müssen die heutigen 300 Mio Autos der Welt durch sparsamere ersetzt werden, forderte kürzlich der Chef der Internationalen Energie-Agentur. Wie passt dazu die Absatzkrise? Der Widerspruch ist nur scheinbar. Man weiss: die Prognosen für das Autojahr 1980 waren nicht gut. Sie stimmten. In den mit Autos weitgehend gesättigten Ländern geht es vorwiegend um den Ersatz, und der lässt sich aufschieben. Tun es viele gleichzeitig, so kommt es zu vorübergehenden Krisen wie der heutigen. Angeheizt wird der Trend auch bei uns durch die steten Schikanen gegen das Auto, die manchem die Galle zum Überlaufen bringen. Jeder Käuferstreik, auch der aus Wut, hat aber Folgen: Weniger Geldumlauf und am Schluss weniger Steuern für den Staat, der Geld auch für Anti-Auto- Aktionen braucht, und stamme es vom Auto selbst. Zwischen Verschwendung und Konsumverzicht liegt die vernünftige Mitte. Nicht nur das Auto ist ein Wirtschaftsankurbler. Auch Bahnbillette bringen viel Geld ...
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