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... macht. Dabei reicht bei hohen Geschwindigkeiten der Fahrtwind meist vollkommen zur Kühlung aus, anderseits sollte der Lüfter im sommerlichen Autobahnstau, im stockenden Stadtverkehr und bei langsamer Fahrt auf Bergstrassen besser schneller drehen. Die Kühlung in der heute meistverbreiteten Form ist also ein recht schlechter Kompromiss, bei dem der Kühlwasserthermostat den Ausgleich bewirken muss. Er sorgt dafür, dass der Motor stets im Temperaturbereich zwischen 80 und 90° C gehalten wird, in dem er am wirtschaftlichsten arbeitet. Bei schneller Fahrt im direkten Gang kann aber der Ventilator zusätzlich zum Fahrtwind soviel Luft durch den Kühler saugen, dass der Motor unterkühlt bzw. am unteren Wert des zulässigen Temperaturbereiches gehalten wird. Berücksichtigt man noch, dass ein schnell drehender Einer der ersten Automobilhersteller, die den Unsinn des fest angetriebenen Lüfters erkannten und auf Abhilfe sannen, war Peugeot. Dort sah man schon vor vielen Jahren im Wassermantel des Zylinderkopfes einen Thermostat vor, der bei einer Kühlwassertemperatur von 84° C eine Magnetkupplung auf der Wasserpumpenwelle mit Strom versorgt. Dadurch wird der Lüfter in Gang gesetzt. Sinkt die Wassertemperatur auf 75° C, schaltet der Thermostat den Strom ab. Der Elektromagnet lässt die Ankerscheibe los, wodurch sich Elektrolüfter für den nachträglichen Einbau Die ...
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