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... Steuermillionen da investiert würden, falls die Idee aus St. Gallen landesweit den Gefallen der Ampelbehörden und Ampelbauer finden würde. Zugegeben, das Problem besteht, den motorabstellwilligen Motorfahrzeugführern bei Verkehrsampeln rechtzeitig den Wink zu geben, dass jetzt dann gleich Grün kommen wird. Der Routinier wird bei der heutigen Sachlage der fehlenden Grün-Vorwarnung längst zum Sperber, der aus dem Lichterwechsel an den Ampeln der Querfahrbahn seine Schlüsse für baldiges «eigenes Grün» zieht. Wenn man besonders Glück hat, besteht für eine Abbiegespur der eigenen Fahrtrichtung eine gelb blinkende Ampel mit dem Fussgängersignet, die im richtigen Moment als Vor-Avis für baldiges Grün wirkt. Mir sind 2 Schweizer Städte bekannt, in denen die Ampeltechniker das Problem seit vielen Jahren (Jahrzehnten?) auf vernünftige Weise und ohne Mehrkosten gelöst haben: In den letzten 2 bis 3 Sekunden der Rotphase kommt gelbes Licht zum Rot hinzu. Seit Jahr und Tag bewährt sich dieses System offensichtlich sehr gut, sonst hätten es die Neuchätelois und Luzerner längst wieder abgeschafft. Als Gegenargument zu dieser Signalschaltung wird gelegentlich angeführt, das vorbereitende Gelb zum Rot verleite zu voreiligem Wegfahren. Dieser Einwand kann ganz offensichtlich nicht stimmen, denn die NE- und LU-Fahrer sind kaum viel anders veranlagt als Leute von ...
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