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... machte nach dem Sieg am 24-Stunden-Rennen vom 14./15. Juni «harte Zeiten» durch, denn eine Flut von Ehrungen übergoss sich auf diese an harte Arbeit und Entsagungen gewöhnten Männer. Jean Rondeau (34) und seine treuen Mitarbeiter sind eigentlich stellvertretend für viele Idealisten im Automobilsport, die mit sehr beschränkten Mitteln dank bedingungslosem Einsatz das Unmögliche möglich machen. Aber der 24-Stunden-Sieg einer Marke aus Le Mans hat die harten Zeiten und die unermessliche Arbeit wieder vergessen lassen. Endlich floss der Champagner auch in der kleinen Werkstatt von Champagnfc (7 km von Le Mans entfernt). Früher war Rondeaus Equipe noch in Le Mans selbst untergebracht, in einer kleinen Halle, die von der Stadtverwaltung gratis zur Verfügung gestellt worden war (auch der Strom wurde gratis geliefert). Dann siedelte man nach Champagne, in eine 800 m2 grosse Halle, deren Mietzins monatlich aufgebracht werden muss. Jean Rondeau war vor zehn Jahren als Fahrer in Le Mans an den Start gegangen, seit 1976 sitzt er jeweils in den von ihm selbst konstruierten Renncoupes. Es begann mit dem Papierkonzern Inaltera, der bei Rondeau mehrere Autos bestellte; nach zwei Jahren zog sich Inaltera zurück, und Rondeau stand völlig mittellos da. Aber Inaltera wollte sogar noch Geld zurück, und es entstand ein langer Streit. Die Operation «Le Mans ...
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