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... Nebel, so daß die bremsenmorden den Qualitäten dieser Strecke nicht zum Tra gen kamen. Im Feldberg-Gebiet gab es aber genug Ersatz. Es stellte sich sehr bald heraus, daß die Opel- Bremsen klar unterlegen waren. Sie waren in der Verzögerung schlechter, so daß man die Kurven frühzeitiger anbremsen mußte, und sie ließen bei harter Beanspruchung auf dem Ge fälle spürbar in der Wirkung nach. Der Opel Rekord mit Trommelbremsen entspricht hin sichtlich der Bremsenqualität nicht mehr dem heutigen Stand. Man kann nur wünschen, daß Opel die vorderen Scheibenbremsen bald ohne Aufpreis serienmäßig einbaut. Die VW-Trommelbremsen dagegen haben durch verschiedene Verbesserungen einen so hohen Qualitätsstand erreicht, daß sie den gemischten Anlagen (vorn Scheiben-, hinten Trommelbremsen) kaum nachstehen. Das gilt sowohl für die Verzögerung als auch für die Standfestigkeit: am Ende der Gefällestrecken verbreiteten die VW-Bremsen zwar einen kräftigen Geruch, ließen aber in der Wirkung nicht wesentlich nach. Prinzipiell sind die Scheibenbremsen in einem Punkt im Vorteil: ungleichmäßiges Ziehen kommt bei ihnen sel tener vor. In Reinkultur findet man allerdings diesen Vorzug erst bei Anlagen mit vier Schei benbremsen, bei gemischten Anlagen wird durch die hinteren Trommelbremsen zuweilen eine einseitige Bremswirkung hervorgerufen. Der Fiat 1500 ist der erste ...