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... automotor undS|30Pl VW 1300 \\etmeisler Der Käfer bleibt zwar immer der Käfer. Aber unter dem Blech ändert er sich, und noch mehr ändert sich seine Konkurrenz. Er befindet sich sozusagen jedes Jahr in einer neuen Situation. Trotzdem wird er unverändert gekauft — sein Marktanteil in Deutschland schwankt seit vielen Jahren nur geringfügig zwischen 19 und 22 Prozent. Kein anderes Auto konnte ihm bisher seine Führungsposition streitig machen. Das muß Gründe haben. Zwar läßt sich in einem Käfer-Test technisch nicht viel Neues sagen. Aber es läßt sich feststellen, worin heute die Vorzüge und Nachteile des Kä fers gegenüber seiner Konkurrenz beste hen. Mit dem Fiat 128 kam nun ein neuer ernstzunehmender Käfer-Konkurrent auf den Markt. Welcher Art sind die Waffen, mit denen sich das Wolfsburger Krabbeltier solcher Feinde erwehrt? Käfer-Kraft Die Leistung kann es nicht sein, was die Menschen am Käfer fasziniert. Sie hat sich zwar in den vergangenen Jahren ständig gebessert. Aber sie hielt immer einen Re spektabstand. Gegenüber den 40 PS des VW 1300 hat der Opel Kadett 1100 schon in der schwächsten Ausführung mit 45 PS die Nase vorn, Kadett S und Fiat 128 liegen mit 55 PS gleich um eine ganze Klasse höher. Am Käfer-Erfolg kann also das Tempera ment nur dadurch beteiligt sein, daß es ge rade noch ausreicht. Wäre es noch schlech ter, als es ist, dann ...