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... und der Produktion des M1 vergingen Jahre. Markant ist, dass die Geburtsstunde 1972 in München schlug. Es war das Jahr der Olympischen Spiele in München, die in vielerlei Hinsicht ein Symbol des Aufbruchs in eine neue Zeit waren. München setzte Akzente – weltweit wahrnehmbar – nicht nur aus der bayerischen Sicht war es die heimliche Hauptstadt Deutschlands. Anfang des Jahres wurde Jochen Neerpasch als Chef der neu gegründeten BMW Motorsport GmbH verpflichtet. Job Nummer 1 war der M1. Ein Rennwagen. Das Ziel war klar gesteckt: Es ging um nicht weniger als den systematischen Einstieg von BMW in den Motorsport. Der M1 sollte bei Sportund Tourenwagenrennen erfolgreich sein. Gleichzeitig sollte sein Antrieb als Kundenmotor für die Formel 1 tauglich sein. Giorgetto Giugiaro, ab Mitte der 70er-Jahre zuständig für das Design des M1, bezog sich bei seinem Entwurf auf Paul Braqs Studie »BMW Turbo X1«. Davon übernahm er – wie vom Vorstand gefordert – nicht nur die grundlegende Formensprache, sondern auch prägende Details wie die Klappscheinwerfer oder die am Heck doppelt angebrachten BMW-Embleme. Im Vergleich hierzu die Evolution des i8: Chris Bangle, nicht unumstrittener Designer des Übergangs bei BMW, stellte 2008 mit der Studie »M1 Hommage« ein Designprinzip vor, das sich kurz darauf in der »Vision Efficient Dynamics« getauften Studie und sechs Jahre ...