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... bald diversifi zierte er auch in Microcars, wie im ersten Kapitel des Buchs nachzulesen ist. Moretti baute, was die Leute brauchten, und das waren in den schwierigen Zeiten der Dreissigerund Vierzigerjahre günstige Nutzfahrzeuge, manchmal mit drei, manchmal mit vier Rädern. Sogar Elektrofahrzeuge konstruierte er, doch war diesen damals keine grosse Zukunft bestimmt. Nach dem Krieg musste Moretti klein neu anfangen, doch die Fahrzeuge wurden stetig schneller, grösser und auch ansehnlich, woran der Designer Michelotti nicht unbeteiligt war. Mit den offenen und geschlossenen Moretti 750 Sport und Grand Sport erobert der italienische Tüftler die Herzen im Ausland, und fortan gehören Sporterfolge zu den Aushängeschildern der Firma Moretti. Während in den Fünfzigerjahren Eigenkonstruktionen das Hauptmerkmal seines Angebots sind, wechselt Moretti in den Sechzigerjahren dazu, mit Fiat- Komponenten attraktive Alternativen zu den offi ziellen Modellen des grossen Turiner Konzerns zu bauen. Einen Teil seiner Fahrzeuge konnte man auch als Spezialcarrosserien (Fuoriserie) bezeichnen, und neben Fiat kleidete er auch Fahrgestelle anderer Marken ein, z. B. einen Maserati 3500 GT. Auch Morettis Fiat-2300-Versionen sind sehenswert, obschon sie kaum bekannt sind. In den Sechzigerjahren konnte Moretti den begabten Jungdesigner Dany Brawand für sich gewinnen, der zuvor im ...