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... und im Carrera 2 gut bewährt haben. Offenbar sind die Porsche-Bremsen wegen ihrer aufwendigen Bauart für eine grö ßere Serie zu teuer. Für den Einbau der einfacher aufgebauten Ate-Dunlop-Bremsen mußten die Achsen etwas geändert werden. Es ist also nicht möglich, diese Bremsen nachträglich in den Typ 356 B einzubauen. Die gründlichen Porsche - In genieure brachten an dem Dunlop-System gleich eine interessante Verbesserung an: an den Hinterrädern läuft die Bremsscheibe zur Nabe hin in eine Bremstrommel aus, wodurch eine zusätzliche, kleine Trommelbremse ent steht. Diese wird mechanisch betätigt und dient ausschließlich als Handbremse. Porsche be gegnet so der für Wagen mit vier Scheiben bremsen typischen ungenügenden Handbrems wirkung. In der Serie C stehen für den Typ 356 nur noch zwei Motorversionen zur Wahl: der 1600C (bisher S 75) mit 75 PS und der 1600 SC (bis her S 90) mit 95 PS. Die Maschine mit 60 PS wird nicht mehr gebaut. Der letzte Anstoß zur Aufgabe des „Dame"-Motors war wohl die Tatsache, daß die modifizierten C-Maschinen einen wesentlich günstigeren Drehmomentver lauf aufweisen. Sie haben durch einen neu konstruierten Zylinderkopf soviel an Elastizi tät gewonnen, daß sich der 1600 C im Stadt verkehr noch schaltfauler fahren läßt als der wegen seiner guten Stadteigenschaften ge schätzte 60 PS-Motor. Für die bisherige S 90- ...